Transport

6 Dinge, bei denen du im Auto zur Bestie wirst (Teil 1)

Wütend schauender Mann
geschrieben von Ekki Kern

Autofahrer können ätzend sein. Vor allem die anderen. Zum Beispiel, wenn sie eine oder gleich mehrere der folgenden Dinge machen. In Teil 1 der Dinge, in denen du im Auto zur Bestie wirst, hat unser Autor die Situationen aufgeschrieben, die ihn besonders zur Weißglut bringen. Ihr seid herzlich eingeladen, eure in den Kommentaren zu ergänzen – wir werden die Einreichungen dann in den nächsten Teilen berücksichtigen. 

Nicht auf die Autobahn lassen

Autobahn-Auffahrt, Beschleunigungsstreifen, Gas, 5. Gang, Blinker links – man möchte sich eigentlich nur ganz bequem in den laufenden Verkehr einordnen. Doch es gibt ihn, diesen Autofahrer, der es trotz völlig freier linker Spur nicht für nötig hält, Platz zu machen. Nein, im Gegenteil: Er gibt noch Gas, damit man keine Chance hat, flüssig in den Verkehr zu gleiten. Stattdessen muss man in Anbetracht der endenden Beschleunigungsspur abbremsen, ihn vorbeilassen und sich mit weniger Tempo  hinter ihm einordnen. Schadet nicht nur den eigenen Nerven, sondern auch dem folgenden Verkehr, der ebenfalls abbremsen muss. Ein bisschen Rücksicht und Aufmerksamkeit hat hier noch niemandem geschadet!

Rechts überholen

Ich kann gut verstehen, dass man irgendwann, nach einigen Kilometern, genervt ist von jemandem, der permanent die linke Spur blockiert und nicht aus dem Quark kommt. Was ich aber nicht verstehen kann, ist, dass man auf einer dreispurigen Autobahn das Fahrzeug auf der mittleren Spur rechts überholt, wenn selbiges Fahrzeug gerade links überholt wird. Wer sich dann noch schnell zwischen Mittelspurfahrzeug und den langsamen LKW auf der rechten Spur quetscht, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Geduld ist der Schlüssel zum Glück!

Elefantenrennen

Schön, wenn man mit Vollgas dem Familientreffen entgegen düsen kann. Blöd, wenn man dabei von zwei sich überholenden Elefanten, äh, LKW ausgebremst wird. Bei Tempo 85 einen LKW mit Tempo 83 zu überholen, kann nämlich gut und gerne ein paar Minuten dauern. Ob der schnellere LKW dann am Ende wirklich einen nennenswerten Vorteil hat, weil er zwei Kilometer mehr runterreißt pro Stunde? Für den Verkehrsfluss ist das Elefantenrennen in jedem Fall ein Ärgernis.

Xenon-Blender

Ja, ich weiß: Xenon-Licht ist super. Aber nicht für die Mitmenschen in den anderen Autos. Denn wer mit Xenon fährt, kann – meinem persönlichem Empfinden nach – auch mit Fernlicht fahren. Besonders angenehm wird es, wenn die Xenon-Blender ungeduldig werden und dann noch mit der Fernlichthupe Druck machen.

Nebeneinander-Radfahrer

Das Wetter hat gerade einen kleinen, frühlingshaften Aufwind. Das freut nicht nur Auto-, sondern besonders die Radfahrer. Die düsen nämlich fortan wieder in Dreier- oder Vierertrupps über die Landstraßen. Das wäre grundsätzlich auch kein Problem, wenn sie das nicht nebeneinander machen und jeglichen Überholvorgang schon im Keim ersticken würden. Apropos: Schonmal was von Windschatten gehört?

Beschleunigungsstreifenverweigerer

Warum, lieber Autofahrer vor mir, heißt der Beschleunigungsstreifen wohl B-e-s-c-h-l-e-u-n-i-g-u-n-g-s-streifen? Richtig: Damit man darauf anhält, schaut, ob von hinten jemand kommt und dann mit Blinker rechts (!) auf die Landstraße abbiegt. Ist ja sicherlich ein Fehler der Stadt, hier keine normale Möglichkeit zum Abbiegen anzubieten, oder? Flehende Bitte an alle Beschleunigungsstreifenbenutzer: Werdet nicht zu Beschleunigungsstreifenverweigerern und gebt Gas! Ein Beschleunigungsstreifen ist schließlich dafür da, den Verkehr im Fluss zu halten.

Also: Was sind eure Weißglut-Momente im Auto? Sagt es uns unten in den Kommentaren.

 


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Ekki Kern

Ekki Kern war von 2016 bis 2018 Chefredakteur von Mobility Mag. Ausbildung zum Medienredakteur an der Berliner Axel Springer Akademie und bei der "Welt". Gerne unterwegs in Bahn, Bus und Auto, mag sein Rennrad und interessiert sich beruflich wie privat auch für Film, Fernsehen und Radio.

68 Kommentare

  • Mich persönlich stören tierisch Menschen die ihr Handy pausenlos in die Hand nehmen und damit den Verkehr behindern. Sie können in ihrem Auto tun und lassen was sie wollen, aber du erkennst direkt ob jemand sein Handy in der Hand hat oder nicht. Derjenige fährt nach links und nach rechts, als wäre er betrunken und zusätzlich schwankt die Geschwindigkeit bei +- 20 km/h. Klar könnte derjenige auch angetrunken sein, wäre da nicht das Licht vom Display des Smartphones ;).

    • Solchen Zeitgenossen gehört die Fahrerlaubnis entzogen. Am besten gleich auf Lebenszeit!
      Die meisten fahren ’nen dicken Protzschlitten, aber zu geizig für eine Freisprechanlage?

  • „Nebeneinander-Radfahrer

    Das wäre grundsätzlich auch kein Problem, wenn sie das nicht nebeneinander machen und jeglichen Überholvorgang schon im Keim ersticken würden. “

    Ich glaube kaum, dass drei Radfahrer auf einer Landstraße mehr Platz in Anspruch nehmen, als ein Traktor oder ein langsames Auto. Kann der Autor dann auch nicht Überholen?
    Vielleicht noch mal die eigenen Überhol-Skills überprüfen?

    • Der Unterschied zwischen dem Traktor und den Radfahren ist jedoch, dass der Traktor so breit ist wie er ist und die Radfahrer die Möglichkeit hätten sich schmaler zu machen. Vorallem bei zwei Stück. Ist es jetzt eine Gruppe von 6 oder so dann sollen sie so weit ich weis sogar nebeneinander fahren um den Überholvorgang kürzer zu halten.

    • In Fahrradstrassen ist das nebeneinander fahren grundsätzlich erlaubt, auf anderen Strassen ist erst ab einem Pulk von min. 16 (!!!) Radfahrern vorgeschrieben!

  • Nicht auf die Autobahn lassen

    Tja, selber Schuld, wenn es mittlerweile immer mehr Arschgeigen gibt, denen man durch einen Spurwechsel Platz macht und die dann Dankenderweise rechts noch Vollgas geben und einen rechts überholen, statt wieder einscheren zu lassen. Daher ist mein Wille dort zu unterstützen immer geringer.

    • Genau so sieht’s aus! Ich habe es mir auch mittlerweile abgewöhnt, Platz zu machen und die Spur zu wechseln. Mehr als einmal bin ich dann auf der linken Spur schon fast zum Verkehrshindernis geworden, weil das – pardon – Sackgesicht, das ich gerade habe einfahren lassen, dann auf der rechten Spur Gas gegeben hat. Das ist besonders prickelnd, wenn ein Tempolimit existiert, das man dann quasi überschreiten muss, um wieder auf die rechte Spur zu kommen. Nein, danke! Sollen die doch sehen, wie sie auf die Autobahn kommen.

    • …und weil diese Verweigerungshaltung inzwischen infektiös ist, lässt am Ende niemand mehr andere vor oder sich einfädeln, auch nicht, wenn derjenige nur mal eben überholen möchte und dazu von der rechten auf die linke Spur wechseln müsste.
      Wer diese Aussperr-Erfahrung ein paar Mal gemacht hat rächt sich, indem er bei stärkerem Verkehr einfach auch auf der linken Spur bleibt…. auch wenn rechts alles frei und das nächste Hindernis dort nur mit dem Feldstecher auszumachen ist.

    • da bist du schön selber die arschgeige! bleib halt auf deiner spur und heul nicht rum! je nach dem wie langsam du fährst, würde ich dich in einer solchen situation ebenfalls auf dem beschleunigungsstreifen überholen, weil ichs nicht einsehe, für dich lahmen esel bremsen zu müssen, nur um hinter dir schnecke auf die autobahn zu fahren! überleg mal, was das kostet! unnötig bremsenabrieb, reifenabrieb, nochmal sprit beim erneuten beschleunigen – ganz zu schweigen von den nerven, weil ich auf dich schnarcher warten muss. warum soll ich denn kreise um dich rumfahren? komm entweder in die pötte, oder wein nicht rum!
      unfassbar!

  • Hier fühlt man sich als Autofahrer doch endlich mal verstanden!

    Meine absoluten Favoriten:

    – Der plötzlich am Ende des Beschleunigungsstreifens-Bremser (obwohl links weit und breit kein Auto zu sehen ist)

    – Der in der Mitte der Straße Fahrradfahrer (besonders beliebt in 30er Zonen, da kann man nicht überholen, Sicherheitsabstand, Parkende Autos und so…)

    – Auch beliebt in 30er Zonen: Auf der Straße rumlungernde Kinder/Jugendliche die sich trotz Auto mit Gegenverkehr nicht bequemen auf den Bürgersteig zu gehen

    – und natürlich Autofahrer die es nicht nötig haben den Verzögerungsstreifen zu nutzen und sich lieber mit Vollgas vor der Kurve von der linken Spur aus zwischen die Leitplanke und meinen Wagen quetschen

  • Da könnt ich Romane schreiben.
    Angefangen von den Typen mit dicker Karre, die morgens vor 7 Uhr in die 30er Zone brettern und einem halb im Kofferraum hängen, getreu dem Motto: Der Vordermann wär so beschränkt und checkt das nicht. Bis hin zu den Muttis, ebenfalls morgens gegen/vor 7, die auf dem Beschleunigungsstreifen 50 fahren und noch abbremsen, während es die Fahrbahn FREI ist.
    Oder meine „Lieblinge“: Rollerfahrer. WARUM quetschen die sich an jeder Ampel oder bei jedem stockenden Verkehr -vorzugsweise- rechts an den Autos vorbei?! Damit sie am Ende ganz cool sind und den Hass sämtlicher Autofahrer auf sich gezogen haben, die sie dann wieder überholen, weil ihre Knatterkiste nicht mehr als 30 hergibt?
    Thema Radfahrer: Für die scheinen rote Ampeln und sonstige Verkehrsregeln, wie Absteigen am Zebrastreifen und rechts vor links nicht zu gelten. Der dumme Autofahrer wird schon bremsen.

    • Hallo Sabrina, zum Thema Durchschlängeln kann man vieles sagen. In anderen Ländern gibt es zum Beispiel vor den Ampeln immer einen Bereich extra für die Zweiradfahrer, damit sie dort *vor* den Autos anhalten und dann viel besser gesehen werden können. Und für Motorradfahrer gibt es eine Petition, die das Durchschlängeln legalisieren soll: http://www.motorradonline.de/recht-und-verkehr/online-petition-2015-durchschlaengeln-im-stau/646972

      Naturgemäß betrachten wir die Situation oft immer genau aus dem Blickwinkel des Verkehrsteilnehmers, der wir gerade selber sind. Autofahrer schimpfen über Zweiradfahrer, Zweiradfahrer schimpfen über Autofahrer.

    • Ich kriege auf unserer gut ausgebauten B4 Landstrasse regelmäßig Pickel, wenn ich, so wie erlaubt, 100 km/h fahre und dann von hinten durch drängelnde Fahrer genötigt werde, den breiten Seitenstreifen zu benutzen um ihn mit 130 vorbeifahren zu lassen. Mach ich natürlich nicht! Oder wenn auf der gleichen Strasse gleich zwei Autos zur gleichen Zeit NEBENEINANDER überholen. Damit sind dann drei KFZ nebeneinander. Gefährlich! Oder wenn auch auf der B4 TROTZ Gegenverkehr überholt wird und der Entgegenkommende dadurch genötigt wird, den Seitenstreifen benutzen zu müssen. Diese Strasse ist lebensgefährlich geworden durch rücksichtslose, ignorante Autofahrer.

    • Roller – oder wie ich sie nenne „rollende Verkehrshindernisse“. Gutes Stichwort. Ich spreche natürlich von den „kleinen“. Ohne „echtes“ Kennzeichen. Unabhänig davon, dass ich ohnehin nicht verstehe, warum man diese Dinger nicht aus dem Verkehr zieht, sind die mir aus oben genannter Situation ebenfalls ein Dorn im Auge. Gemessen an der Leistung saugen die Dinger Sprit ohne Ende! Vergleicht man die Literleistung verbraucht ein alter Ami-V8 vielleicht die Hälfte von dem, was so ein Rasenmähermotor verbraucht . Gut – anderes Thema. Zusammengefasst sind die Dinger laut, stinken wie die Pest, sind bocklangsam und stehen immer und überall im Weg! Mit dem Fahrrad bin ich schneller als so ein Teil. Vielleicht heisst es deshalb „Roller“. Weil’s nicht fährt, sondern nur rollt.

  • Ich habe zwei absolute Favoriten, ergänzend zu den bereits erwähnten:
    Die penetranten Linksfahrer, gerne mit einem Tempo zwischen 100 und 130 km/h. Wir haben das Rechtsfahrgebot und Tempo 130 ist eine EMPFOHLENE Richtgeschwindigkeit. Diese Leute sollen versuchen ihre Kinder/Hunde/Katzen/sonstigen Haustiere zu erziehen, aber NICHT MICH.
    Zweiter Favorit sind im Stadtverkehr die Fahrradfahrer, die sich an jeder roten Ampel, gerne dabei den vorhandenen Radweg ignorierend, rechts an den wartenden Fahrzeugen vorbeiquetschen. Besonders liebe ich sie, wenn dabei noch Kratzer in den Lack gemacht werden und sie abhauen. In diese Kategorie fallen auch noch die Radfahrer, die einen Radweg entgegen der Fahrtrichtung nutzen und ohne Rücksicht auf Andere über querende Straßen brettern.
    PS. Ich fahre auch manchmal Fahrrad, wenn die Nutzung des Autos unsinnig ist.

  • Was ist eigentlich mit der Spezies, die einen in die Zange nimmt? Ich hatte letzt auf einer 2-spurigen Autobahn dieses Problem: ich links am Anfang eines Überholvorganges bei etwa 110 km/h bei erlaubten 100, von hinten Xenonlicht mit Fernlichthupe, von rechts überholt mich einer und schert so knapp vor mir auf die linke Spur ein, dass ich auf die Bremse treten musste und mir der Drängler hinter mir fast auffuhr und ich nur durch ein gewagtes Manöver nach rechts ausweichen musste… Rechtsüberholer, Drängler, Lichthupe… ich brauch Herztropfen

    Ach ja und Radfahrer: warum nutzen die nicht vorhandene Radwege? Und ich spreche jetzt nicht von den schlecht gepflegten oder überwachsenen Wegen, sondern von denen, die offensichtlich vorhanden sind. Auch ich fahre oft Rad und gerade wenn man das in der Freizeit tut, ist mir die schöne Landschaft wichtiger als mich auf der Straße mit Autoabgasen zu quälen

    • wenn ich das schon lese .. muss ich denn mit 110 km/h überholen, also mit ganzen 10km/h mehr als der zu überholende, wenn doch von hinten jemand mit höherer geschwindigkeit unterwegs ist?
      an dieser stelle sollte man auch den verkehr hinter einem mal im auge haben, dann erkennt man auch, dass man mit seinem überholmanöver eventuell noch warten sollte. und falls jetzt kommt: muss der andere eben bremsen / nicht so schnell fahren .. ich würde sagen, so wie hier schon einer geschrieben hat: sollen die leute ihre kinder/haustiere erziehen aber nicht andere verkehrsteilnehmer.

    • Der Überholvorgang sollte mit wesentlich höherer Geschwindigkeit erfolgen, das der zu überholdende fährt.

      Auf Autobahnen wurde ein Geschwindigkeitsunterschied beim überholen von 10km/h als zu knapp beurteilt (OLG Frankfurt, OLGR 1993, 19)

    • Um sich in eine derartige Situation zu manövrieren, muß man schon selber eine Menge falsch machen, angefangen bei der offenkundigen Fehleinschätzung der Gesamtsituation vor Beginn des Überholvorgangs!

      Den Eindruck, dass sie ihre Handlungen eher spontan als überlegt ausführen und danach von den Ergebnissen ihres Tuns total überrascht sind, vermitteln übrigens viele Autofahrer! Sie sind also nicht alleine….

  • Nicht auf die Autobahn lassen – so ein Blödsinn!!!

    Das Ding heisst Beschleunigungsstreifen das man auch richtig zu benutzen hat. Es ist nämlich auch nicht erlaubt, für den Auffahrenden, aus Freundlichkeit die Spur zu wechseln. Ganz im Gegenteil, es ist sogar verboten. Nur manche Deppen meinen Sie dürfen ungehindert mit gleichbleibender Geschwindigkeit auf die Autobahn auffahren.

    Mittlerweile geht man sogar schon dazu über, an Zubringern eine durchegezogen Linie, zwischen beiden Spuren, anzubringen um dieses fatale und gefährliche Spurwechsen zu verhindern. Diese Unsitte verbreitet sich leider immer mehr.

    Ist es Dummheit oder nur Unwissenheit? Spätestens beim nächsten Unfall wird darüber nachgedacht. Jeder der aus falscher Freundlichkeit Platz macht, gefährdet andere.

    • Vielen Dank!

      Ich dachte ich wäre die Einzige, die das so sieht. Bei einer leeren Autobahn mag das ja ok und auch nicht gefährlich sein, aber die Situationen auf den meisten deutschen Autobahnen lassen das wirklich nicht zu.

    • Deswegen habe ich es ja konkreter nicht nur auf das Rüberfahren, sondern auch auf das Gas geben, um den anderen extra nicht reinzulassen bezogen: „Nein, im Gegenteil: Er gibt noch Gas, damit man keine Chance hat, flüssig in den Verkehr zu gleiten.“ Das ist das Hauptproblem. Und ja, ich gehe hier tatsächlich davon aus, dass es auch die Möglichkeit gibt, mich reinzulassen. Andernfalls wäre das natürlich zu gefährlich.

    • Einem auffahrenden Fahrzeug Platz zu machen ist keineswegs verboten, das war nur in der ehem. Dederää so. Man ist dazu aber nicht verpflichtet – der Einfahrende hat die Vorfahrt der durchgehenden Hauptfahrbahn zu beachten.

    • Die durchgezogenen Linien im Bereich von Auffahrten gibt es auch hier um MZ oft. Sie sollen unnötige Spurwechsel in diesen Bereichen verhindern und sorgen damit für Sicherheit, wenn jeder in seiner Spur bleiben muss, auch die auf der linken Spur. Es macht das Einfahren leichter.

    • dank eines solchen freundlichen lkw-fahrer musste mein kleiner, 3/4-jahre alter micra sterben. zog der arsch knapp 5m vor mir noch auf die linke spur, mir direkt vor die nase um nem anderen sattelzug das auffahren zu erleichtern. da war nix mehr mit bremsen oder ausweichen!

  • Ich liebe die Bei-leichtestem-Nieselregen-die-Nebeschlußleuchte-Einschalter. Ich hatte in meinem ganzen Autofahrerleben genau einmal Sicht unter 50m – oben auf dem Arlbergpass.

    Gruß
    Patrick

  • die linke von 2 fahrspuren in der stadt, vor einer ampel mit sehr kurzer ampelphase…..der wagen vor mir startet nach gefühlten 5 sekunden grünphase den eco-motor, rollt 3 m in die kreuzung rein und setzt dann den blinker links. unnötig zu erwähnen, dass der gegenverkehr während der eh schon kurzen grünphase kein abbiegen ermöglicht.
    ich könnt sie alle aus der karre zerren………..

  • Sehr geil sind auch solche Zeitgenossen, die noch NIE verstanden haben (und wohl auch nicht verstehen werden…) wie nach dem Reissverschlußverfahren eingefädelt wird…

    • das gegenteil nervt mich genauso. man steht auf einer einspurigen abbiegerstrasse. es geht nur in eine richtung! links und rechts leitplanke. lustige sache… wo will er wohl hin? trotzdem wird geblinkt. und zwar die nächsten 10minuten…
      oder die, die beim einfahren in einen kreisverkehr blinken. oder beim ausfahren der eigenen garage in nem verkehrsberuhigten bereich. nachts um 2, wenn man alleine ist. für wen blinkt der?

  • Was ich wirklich hasse sind Fahrer, die mal eben noch schnell bei gelb fahren obwohl klar ist, dass sie dann mitten auf der Kreuzung stehen werden und den gesamten restlichen Verkehr blockieren. Ich könnte da wirklich schreien und die Leute aus dem Auto zerren!

    • da könnt ich auch ausrasten! da wird mutwillig und unter vorsatz die kreuzung geblockt! geschieht in düsseldorf, wie garantiert in jeder anderen grossen stadt, in den stosszeiten am laufenden band. da wird noch extraweit aufgefahren um ja kein durchkommen zu ermöglichen! es gab tage, da brauchte ich eine halbe stunde! um aus einer seitenstrasse rauszukommen. ich habs dann genauso gemacht – mich dazwischengedrängelt, wo es nur ging, stand dann irgendwann quer über drei spuren und hab dann erstmal gewartet, bis drei/vier meiner „hintermänner“ aus der seitenstrasse ausfahren konnten. wo sind die kollegen in grün (oder blau…. who cares), wenn man sie braucht?!

  • Waarom maakt men zich eigenlijk druk in andermans verkeersidiotisch gedrag? Ik heb dat reeds lang afgeleerd en ik voel mij stukken beter.

  • also normalerweise versuche ich mich nicht mehr über andere Autofahrer aufzuregen. Und schockieren kann mich eigentlich auch nichts mehr. Nur bei einer Sache werde ich wütend: wenn der andere Verkehrsteilnehmer offensichtlich den Fehler macht (nimmt einem die Vorfahrt; setzt sich vor einen auf die linke Spur, obwohl man 200 km/h fährt usw.), und DANN mir den Vogel zeigt! Argh! 😉

    • …und dann am besten noch wettert „ich habe doch geblinkt!“ nein, nein – hier hat ja selbstverständlich nicht der schnarcher schuld, der meint mit 100 einen lkw zu überholen, der noch ewig weg ist, der böse, böse „raser“ ist schuld weil er es wagt, schneller als…. 150/200/250/300 … egal, spielt nicht die bohne … zu fahren! und wenn der depp, der einfach ohne zu gucken, ob da einer angeflogen kommt nach links fährt, sich dann erschreckt, das lenkrad verzieht und wohlmöglich noch jemand umkommt, ist natürlich nicht der depp schuld, der sich erschreckt, sondern der böse „raser“.
      also wenn ich autobahn fahr. mir da schon unsicher bin, dann noch den nachfolgenden verkehr entweder gar nicht beobachte oder nicht richtig einschätzen kann. wenn ich mich dann in ner schrecksituation auch noch im lenkrad vergreif, sollte ich überlegen, ob ich nicht doch besser zu öffi’s greife und das autofahren ganz bleiben lasse!

      ich bin für eine fahrspur, die man unter 200 gar nicht befahren darf!

  • Klar ist Überholen rechts nicht erlaubt. Aber wie man als regelmäßiger Benutzer der dreispurigen A2 zwischen Dortmund und Hannover täglich sieht: auf der rechten Spur auf Meilen kein Fahrzeug zu sehen, doch man fahrt mit 120 auf der Mittelspur. Es könnte ja doch innerhalb der nächsten drei Stunden ein Fahrzeug auftauchen. Und dann ist das nicht eine einzelnes Auto, sondern eine ganze Kompanie. Also von rechts zurück fallen lassen, bis man überhaupt von der rechten Spur herunter kommt, ganz nach links und wieder auf die rechte Spur. Die Kollegen merken nichts und bleiben schön in der Mitte.

  • Alle diese hier beschriebenen Situationen haben etwas gemeinsam: jeder einzelne Schreiber vergisst ganz wunderbar, dass immer ZWEI dazu gehören, um einen Konflikt zu erzeugen. Jeder der hier beschriebenen Fälle wäre ohne die Rechthaberei des jeweiligen Schreibers nicht passiert. Rücksicht ist eine persönliche Eigenschaft, nicht etwas, dass man von anderen fordern kann.

    Was macht einen wütend? Das Gefühl durch die Schuld anderer etwas zu verlieren. Wenn man versteht, dass es auf der Straße nichts zu gewinnen gibt, könnte der tägliche Weg viel entspannter sein, so aber wird er zum Stressfaktor.

    Wären Autos mit einer Bewaffnung ausgerüstet, die sich über das Lenkrad bedienen ließe – sagen wir mal, ein Auflösungsstrahl -, wäre das Überbevölkerungsproblem der Welt in wenigen Stunden gelöst.

    Das wirklich Schlimme an der Sache ist, dass die meisten jetzt gerade mindestens gelächelt und innerlich genickt haben.

    • …vor kurzem las ich in einem Artikel über eines dieser meines Erachtens total überflüssigen SUV´s die Bezeichnung „Ego-Booster“…das kommt hin, gilt wohl gefühlt für 90% der Autos und deren Fahrer. Drängeln, Lichthupe, Egoismus pur…Regeln? nicht für mich. Ich würde mir echt mehr Polizeipräsenz wünschen, und Strafen die nach Einkommen gestaffelt sind, wie z.B. in Finnland.
      Da das aber nicht passieren wird, werd ich einfach weiter meinen Stiefel fahren, Drängler können drängeln wie sie wollen, und ganz ehrlich…es macht meistens durchaus Spaß, in die verzerrten Gesichter hinter einem zu sehen…je mehr gedrängelt wird, desto schwerer wird es für mich, mein gaspedal zu finden 😉

  • Berlin, Stadtring kein Berufsverkehr, es wird direkt von der Auffahrt auf die mittlere Spur gezogen, abgebremst und mit 70 km/h dort verweilt. die rechte Spur ……gähende Leere.

  • Ampelkreuzung Rot mehrere Fahrzeuge (die geradeaus wollen)
    Dann grün und der Erste oder Zweite will links abbiegen und bleibt
    kurz hinter der (echten oder gedachten Haltelinie) stehen.
    Keiner kommt vorbei ! Diese Rücksichtslosigkeit bringt mich auf die Palme ! VORFAHREN BIS ZUR MITTE DER KREUZUNG !!! damit die anderen geradeaus vorbeikönnen !!!!

  • Ganz toll finde ich immer die Überforderten. Wenn jemand also mit Müh´ und Not in seinem Auto die 70 km/h auf einer 500 Meter langen AB-Auffahrt erreicht, auf die Autobahn auffährt und dann mit genau dem Tempo weiterfährt bis er seine Entspannungszigarette (wegen des Auffartstresses) fertig geraucht hat.

    Sehr schön ist dann, wenn man hinter demjenigen auf die AB auffahren will und es nicht kann weil der Verkehr auf der AB durch den Schnarcher soweit „zusammen gedrückt“ wird dass keine Lücke mehr bleibt.

  • Ich hasse Fahrer, die:
    – nicht blinken,
    – in eine volle Kreuzung fahren,
    – sich auf der linken Abbiegespur einordnen und dann doch geradeaus, oder besser noch rechts abbiegen wollen,
    – grundsätzlich zu schnell sind und vor stationären Blitzen gnadenlos unter die max. vorgegebene Geschwindigkeitsbegrenzung herunter bremsen,
    – das Handy am Ohr halten,
    – nicht angeschnallt sind,
    – in 30er-Zonen und Spielstrassen zu schnell fahren,
    – in 50er- Zonen 40km/h fahren,
    – keinen Schulterblick machen,
    – Reisverschlußverkher nicht beachten,
    – den Beschleunigungsstreifen nicht ausnutzen,
    – schon Kilometer vor der Ausfahrt herunter bremsen,
    – im Stau Slalom fahren,
    – vor Schulen oder Kindergärten mitten auf der Strasse halten,
    – unberechtigter weise einen Behindertenparkplatz blockieren,
    – falsch (z. B. auf dem Radweg) parken,
    – ohne Nebel die Nebelschlußleuchte an machen,
    – mit ihren Großstadtpanzern min. 2 Parkplätze nutzen,
    – Drängler, Raser und Taxifahrer sowieso, genau so wie möchte-gern-Jan-Ullrichs, die meinen für sie gelte die Strassenverkehrsordnung nicht.

    Und das meine ich nicht witzig, ich hasse sie wirklich!

    • Ich füge noch ein paar Nervensägen hinzu:
      – Leute, die ständig im Blümchenpflückermodus unterwegs sind. An der grünen Ampel loszockeln, als ob es eine Prämie dafür gäbe, nie auch nur ansatzweise im Bereich der erlaubten Geschwindigkeiten fahren: 30 im Ort, 70 Landstraße, 105 Autobahn. Auch beim Überholen.
      – Leute, die grundsätzlich zu schnell fahren, meinen „20 mehr geht immer“ – wenn sie denn nicht andere nötigen würden, auch schneller als erlaubt zu fahren…
      – Leute, die bis zum 60-km/h-Schild an der BAB-Baustelle mit 140 angebrettert kommen, dann hart runterbremsen und in der Baustelle uuunbedingt überholen müssen. Und solche, die dort 90 fahren, bei 60 erlaubten, aber nach der Baustelle nicht in die Puschen kommen.
      – Leute, die den Blinker als Bestätigung ihres Abbiegens betrachten statt als dessen Ankündigung.
      – Die neue Unsitte des Linksparkens, auch in belebten Straßen zweimal durch den Gegenverkehr dabei.

      Ach, was könnte man sich aufregen……………aber zum Glück ist man ja dazu nicht verpflichtet.

  • Ist ja schon Vieles dabei; mich bringen aber auch noch die Fahrer zur Weißglut, die auf einer einspurigen (durchgezogene Linie) Bundesstraße statt erlaubter 100km/h mit 80-90km/h fahren, um dann beim zweispurigen Ausbau auf 120km/h zu beschleunigen und nach dem Ende der Überholspur wieder auf die alte Geschwindigkeit zu drosseln.

    Zu allem Überfluß wird dann noch gerne am Ende der Überholspur eine Tempomessung durchgeführt, um die zu erwischen, die kurzzeitig die Nerven verlieren und noch im wahrsten Sinn des Wortes schnell überholen.

  • Meine Lieblinge sind die Kreisverkehrfahrer, die blinkend rein und ohne Blinker rausfahren.

    Meine anderen Lieblinge sind die, welche immer strack 60 fahren, egal ob in der Stadt, in der 70er Zone oder auf der Landstraße, wo man auch 100 fahren kann. Wenn da Gegenverkehr ist… furchtbar.

  • Ich „hasse“ diejenigen, die vor einem Kreisverkehr erst langsam machen, evtl. sogar noch anhalten und dann erst wieder zufahren. Der Kreisverkehr ist dazu da, um den Verkehr flüssig zu machen und nicht zu verzögern.
    Und ich hasse diejenigen, die beim Rausfahren aus dem Kreisverkehr nicht blinken.

  • Die genannten Situationen kenne ich auch alle.
    Aber vor allem die Probleme beim Reißverschlussverfahren bringen mich zur Weißglut. Wieso Leute nicht bis zum Ende der Schlange durchhalten und damit meistens noch schlechter dastehen, entzieht sich meiner Vorstellungskraft…
    Und ich wohne seit fast einem Jahr in Berlin und die Radfahrer hier gehören eingesperrt! Ich habe ja beim Benutzen des Zebrastreifens mehr Angst vor denen als vor den Autofahrern… Und wie schon erwähnt, halten sie sich auch nicht an die Ampelvorgaben – rot ist ja nur eine Farbe!

    • Au ja, die Ampelschleicher!
      Ein hartnäckiger Widerborster im Straßenverkehr, der anstehenden Stillstand mit größtmöglicher Verzögerung begegnet. Weiter hinten in der Schlange reduziert sich die Fortbewegung dann auf eine schwer dosierbare Langsamkeit, die jedes Schaltgetriebe an den Rand der Bockigkeit treibt. Geht auch gern mit dem Kreisel-Dilettanten einher, welcher das Prinzip „Kreisverkehr“ niemals begreifen wird.
      Tief durchatmen.

  • Mea Culpa!
    auch ich bin einer der Menschen, die es vorgezogen haben der eigenen Sicht zuliebe ein aktuelles Lichtsystem anzuwenden. (Xenon) Das tolle dabei ist, dass man dabei eine automatische Leuchtweitenregulierung hat, die total automatisch die Höhe der Scheinwerfer einstellt. Es gab da aber auch mal Fahrzeugserien, bei denen das defekt war ab Werk und man erst mit einem Trick das ganze wieder korrekt stellen konnte..
    Was mich nervt auf den Autobahnen des Landes:
    Man kommt mit einem ausreichenden Überschuss an Geschwindigkeit an, aber der Vorherfahrende muss unbedingt noch raus. Toll! ja, und da kommt wenns zu eng wird auch mal die Lichthupe ans Werk.
    Das sind dann aber die selben, die dann noch den anderen LKW, der so in 3 km Entfernung erscheint dann auch noch überholen müssen.
    Wenn 3 Spuren existieren, dann ist die rechte eh nur für Lastwagen und nichts anderes! Vor allem am Sonntag! (auch wenn da keine LKWs unterwegs sind)
    Ich habe nicths gegen Kleinwagenfahrer, aber auch die haben die Spiegel aussen nicht zum Schminken! Und auf eine Autobahn auffahren lernt man bereits in der Fahrschule macht man nicht unbedingt im 5. Gang sondern schaltet mal runter, damit man zügig auf die Bahn kommt!
    Auf jeden Fall merkt man wer viel auf den Autobahnen unterwegs ist, die Leute, die in den Geschwindigkeitsbegrenzungen überholen, das wenns geht auch noch rechts, sind die selben, die dann mit der gleichen Geschwindigkeit 3 kilometer später immer noch links sind, obwohl schon lange die Begrenzung aufgehoben ist.. ach ja.. rechts ist frei..

  • Mittelspurschleicher und Typen, die die Beschleunigungsspur zur Autobahn direkt verlassen, wenn der durchgezogene Streifen zuende ist. Mit egal welchem Tempo. Selbstversändlich davon ausgehend, dass man Platz macht (auch wenn’s nicht geht). An alle, die sich beschwert haben, dass jemand auf dem Beschleunigungsstreifen beschleunigt und dann rechts vorbeifährt: 1. Das muss so und 2. Kenne ich nicht. Nur die Schnellspurwechsler. Mit 80 km/h mit einem Ruck von rechts nach links.

  • Mich nerven vor allem jene Zeitgenossen mit Habs-nicht-nötig-Mentalität. Die keinen Blinker kennen, bei übelster Sicht ohne Licht fahren, parken wo es ihnen passt -ob vor einer Einfahrt, im Haltverbot oder auf dem Behindertenparkplatz-, Stopschilder und jegliche Tempolimits ignorieren, gerne auch noch bei Rot über die Ampel fahren und einem ungeniert an der Engstelle die Vorfahrt nehmen. Handy am Ohr, Schlangenlinien eiernd mit 50 in den verkehrsberuhigten Bereich rauschen – sehe ich hier im Ort täglich.
    Das sind aber auch genau jene, die das wohlverdiente Knöllchen für ihre Rüpeleien „Abzocke“ nennen……!

  • Zwei Punkte will und muss ich kommentieren. Erstens Mittelspurfahrer rechts überholen: Wenn ich die Möglichkeit habe, ein Fahrzeug ohne nennenswerte Geschwindigkeitsdifferenz rechts zu überholen liegt der Fehler erst in zweiter Linie bei mir. Gerne genommen auf der A1 Dortmund > Köln.
    Zweitens Elefantenrennen: LKW haben ein sehr, wirklich sehr schmales nutzbares Drehzahlband. Das bedeutet, dass der hintere Fahrer ständig das Tempo und damit auch den Gang wechseln muss. In der Regel beobachten die Fahrer den Verkehr und den zu Überholenden längere Zeit sehr genau um den optimalen Zeitpunkt zum ausscheren zu finden. (Klar, es gibt Ausnahmen) Für einen schnellen PKW bedeuten solche Überholmanöver kaum Zeitverlust. Insgesamt sollten alle mehr Rücksicht nehmen und langsame Fahrzeuge nicht bedrängen und schnellen Fahrzeugen den Weg zügig freimachen. (Nein, ich bin kein LKW Fahrer und gehöre zu den sehr zügigen auf der Bahn)

  • Wenn jemandem bei Grün an der Ampel einfällt, wie war das noch, Kupplung treten, ersten Gang einlegen, Kupplung langsam kommen lassen und dann mit Schrittgeschwindigkeit um die Kurve, bzw weiter. Und dann kommen noch 2 weitere Autos über die Kreuzung anstatt 5-6 :-(((

  • was mich nervt:
    – auf-der-mittleren-spur-fahrer – auch wenn links frei ist.
    – schnarcher, die schon auf die linke spur fahren, weil am horizont ein lkw zu sehen ist.
    – deppen, die in der 100er-zone mit 70 langschnarchen, sich dann beschweren wenn man sie überholt und einem dann in den kofferraum krabbeln, wenn aus der 100er-zone eine 50er wird.
    – träumer, die nicht losfahren, wenns grün ist. und wenn, dann schön laaaangsaaaam.
    – möchtegerns, die ewig lang mit kriechtempo die linke spur blocken, irgendwann dann doch mal nach rechts fahren und dann gas geben! was zum geier soll das?! fahr doch, so langsam du willst! steh mir nur nicht doof im weg!
    – schisser, die erst denken sie könnten und dann doch n rückzieher machen, wenns drum geht ’n lkw in ner baustelle zu überholen. aber dann doof links hinterherfahren und damit im weg stehen. fahr vorbei oder fahr rechts!
    – vollidioten, die anfangen zu weinen, weil man ihnen nicht platz zum auffahren auf die autobahn macht! leute! wer’s noch nicht kapiert hat: vorfahrt beachten! fahrt halt schneller!
    – elefantenrennen aller art. mir ist furzegal wann die ankommen, ob die einen termin haben oder nicht! so ein „rennen“ ist für den nachfolgenden verkehr scheissgefährlich und sollte ganz allgemein verboten werden zur sicherheit aller!

  • Nunächst: Ich fahre gerne schnell. Für mich ist es deutlich angenehmer und entspannender, den Fuss einfach auf das Pedal fallen zu lassen als immer darauf zu achten, wie schnell ich gerade fahre, um blos nicht „zu schnell“ für die Mehrheit zu fahren. Möglich, das es mir in die Wiege gelegt wurde. Ich bin Baujahr ’82 und war in Kindertagen sehr viel mit meinen Eltern auf deutschen Autobahnen unterwegs. Selten lag die Nadel unter 200. Ich empfinde 200kmh dementsprechend nicht wirklich als „schnell“ sondern lediglich „weniger langsam“. Relationssache und vor allem: persönliche Meinung!
    Dennoch empfinde ich Leute, die mich am zügigen vorrankommen unnötig(!) oder mutwillig behindern als lästig. Bitte nicht falsch verstehen – jeder soll so schnell fahren, wie er sich sicher fühlt (und es natürlich auch ist!). Trotzdem sollte man zusehen, kein Hindernis zu sein!
    Häufig jedoch, sehe ich Kopfschütteln in folgender Situation:
    Die Autobahn ist a) frei und b) uneingeschränkt. Ich lasse also fliegen. Anders als nun viele vermuten, bin ich verfechter des Rechtsfahrgebotes! Sobald die Situation es zulässt, bin ich eben dort. Rechts! Nicht in der Mitte! Obwohl ich deutlich schneller als der Durchschnitt unterwegs bin, habe ich dennoch immer ein Auge au den nachfolgenden Verkehr. Es könnte ja jemand noch schneller unterwegs sein – dem möchte ich nicht im Wege stehn.
    Dann eine Baustelle, Tempo 80. Während des Herunterbremsens überhole ich noch ein recht langsames, nahezu im LKW-Tempo fahrendes Fahrzeug, setze mich dann mit grossem Abstand davor (rechts halt … ) und bleibe brav bei den 80. Respect the Limit! Das soeben überholte Fahrzeug schliesst auf, überholt mich – mit vermuteten 100 (wahrscheinlich immernoch) – und setzt sich knapp vor mich. Ich muss bremsen, um den Sicherheitsabstand zu wahren. Muss das sein? Ein LKW auf der rechten Spur. Kollege 100-kmh fährt nach links – überholt aber nicht. Sei’s drum – ist eh 80. Kaum ist die Baustelle vorbei, beginnt das Beschleunigungsduell. LKW vs Scharping. Im Schneckentempo wird der LKW überholt und während des ganzen Vorganges, habe ich die „Was zum … ?!“-Blase über dem Kopf. Ah, ein Wohnwagengespann in 3km. Da bleiben wir natürlich schön mit 100kmh links. Man könnte ja nie wieder hinter dem Wohnwagen hervorkommen, wenn man jetzt nicht links bleibt. Wenn man das Pedal auch so streichelt, könnte das sein. Ich wechsle nach einiger Zeit nach Rechts, in die Lücke zwischen LKW und ewig weit entferntem Gespann und beobachte. Zum einen,weil schlicht und ergreifend rechts frei ist, zum anderen um zu beobachten ob Kollege-100kmh rafft, das es noch eine andere Spur gibt auf der er vielleicht besser aufgehoben wäre. Meisst klemmt sich jemand anders dicht hinter unseren Stur-Links-Fahrer und beginnt leicht zu drängeln. Das kann ich noch halbwegs nachvollziehen, er steht nunmal unnötig und verkehrsbehindernd im Weg! Nach einer gefühlten Ewigkeit ist das Gepann endlich überholt. Kaum fährt der 100-kmh-„Raser“ nach rechts, überhole ich ihn und Ernte Kopfschütteln.
    Da ist sie wieder…. die Blase.

    In verschiedenen Situationen kann ich es sogar verstehen, wenn der ein oder andere die linke Spur blockt. Bei recht kleinen Kleinwagen (Corsa, Polo, … sowas) und im Geschwindigkeitsbereich zwischen 160-180 verstehe ich, wenn die Person nicht sofort nach rechts fährt. Das kleine Ding ist bereits am Limit. Ein Ausflug nach Rechts bedeutet Gas weg, bedeutet Schwung weg. Und es dauert lange, bis man wieder so schnell ist, wie man war.
    Hier sollten Fahrer schnellerer Fahrzeuge deutlich mehr Verständnis und Ruhe mitbringen!

    Verständnis habe ich jedoch nicht bei Langsam-Überholern! Wenn man schon den Fehler gemacht hat und ist nach links gefahren, ohne genau den nachfolgenden Verkehr zu beobachten. Wenn man also schon jemanden genötigt hat, stark zu Bremsen und damit den Verkehr gefährdet hat, dann sollte man auch zusehen, den Überholvorgang schnell zum Abschluss zu bringen! Und das heisst nicht stur bei seinem Tempo zu bleiben! Man kann auch mal kurzzeitig etwas schneller fahren!

  • Ich werde wahnsinnig mit dem „61-Fahrer“:
    Er fährt vorzugsweise Golf Plus, Touran oder einen anderen Hochsitz in silber und fährt IMMER und ÜBERALL 61km/h, egal, ob in Tempo-30-Zonen auf dem Weg zur Grundschule, in verkehrsberuhigten Bereichen oder auf der komplett freien Autobahn am Sonntag Morgen. Ich gebe ihm noch ein paar Jahre, dann ist ihm dort auch die Richtung egal.
    Herzlich willkommen im demografisch gewandelten Straßenverkehr, gegen den offenbar nichts unternommen wird. PS: ich bin kein jugendlicher Raser, sondern habe meinen Führerschein auch seit 1979…

  • Der Autor nimmt offensichtlich sehr selten bis gar nicht als Radfahrer am Straßenverkehr teil. Wer als Radler/in einer, im wahrsten sinne rücksichtslos, aufschwingenden Autotüre gerade noch, oder eben nicht mehr ausweichen konnte, hält schon aus reinem Selbsterhaltungstrieb den entsprechenden Abstand und fährt in der Mitte der Fahrbahn.
    Und warum sollen 3 Radler/innen nebeneinander auf der Straße schwieriger zu überholen sein als hintereinander? Wer den Sicherheitsabstand (min. 1 m) einhält, kann bei Gegenverkehr sowieso nicht überholen. Dass sich der Autor hier aufregt, lässt doch gewisse Rückschlüsse auf den Fahrstil zu. Apropos Sicherheitsabstand, da sich sehr viele Autofahrer/innen eben nicht an den Mindestabstand halten, muss ich nach rechts eben den entsprechenden Spielraum haben.

  • Es gibt da noch so ein paar andere Nerver. Mich persönlich nervt es total, wenn jemand auf einer Landstraße (ohne Geschwindigkeitsbegrenzung) permanten nur 60, 70 oder 80 Kmh fährt. Wenn dann auch keine Überholmöglichkeit besteht, sträuben sich mir die Nackenhaare. Weiterhin nerven Parkplatzbenutzer, welche irgendwie parken und dann gleich zwei Stellplätze belegen. Oder die beim Parken so dicht an meinen Wagen heranfahren, dass man kaum die Tür öffnen kann. Auch das Reißverschlusssystem haben viele noch nicht verstanden. Einige wollen immer schon vorher die Spur wechseln und fahren nicht bis vorne durch und dann gibt auch immer wieder welche, die einen nicht einfädeln lassen. Auch Schnarchnasen die die Ampelphasen verpassen bringen mich manchmal auf die Palme. Gerade bei den Linksabbiegerspuren sind bei uns in der Stadt die Grünphasen teilweise sehr kurz. Manchmal kommen gerade mal 4 Fahrzeuge durch. Wenn dann ein Fahrer der vorstehenden Fahrzeuge pennt hält er/sie den ganzen Betrieb auf. Gerade im Berufsverkehr, wenn es sowieso so voll ist, nervt das schon mäcghtig.

  • Ich bin auch wirklich kein Fan von diesen elendigen Schleichern. Also man muss ja wirklich nicht rasen, aber ein Tempo fahren, mit dem man im Verkehr mitschwimmt…

  • Ich fahre in 2 Wochen in den Winterurlaub. Um meine Ski zu transportieren habe ich bisher immer die Dachbox von meinem Dad benutzt. Das war irgendein altes Ding, das nicht einmal richtig auf das Auto abgestimmt war. Aus diesem Grund musste ich mit nervigen Klapper Geräuschen eine 6 stündige Autofahrt überstehen. Hab mir jetzt hier eine neue Dachbox gekauft.

Kommentieren