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Auswanderer: Diese 10 Länder solltest du meiden

Zum Auswandern gehört viel Mut, aber auch Glück. Wenn in der neuen Heimat nicht alles nach Plan läuft, entwickelt sich der Traum vom Expat-Life schnell zum Albtraum. Das kann man mit etwas Recherche aber auch vermeiden. Eine neue Studie offenbart nämlich die derzeit schlimmsten Länder für Auswanderer. 

Was sind die Tops und Flops für Auswanderer? Das erörtert Internations, das internationale Netzwerk für Expats, regelmäßig in seinem Expat-Insider-Bericht. Dafür befragt Internations mehr als 20.000 Menschen aus 187 Ländern zu ihren Erfahrungen im neuen Land.

Die Top-Länder für Auswanderer haben wir dir bereits vorgestellt. Heute möchten wir dir jedoch die Kehrseite vorstellen und zeigen dir, welche Länder du vielleicht als Auswanderer lieber meiden solltest.


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Platz 10: Südkorea

Südkorea belegt den zehnten Platz unseres Rankings. Das mag überraschen. Doch ein Abwärtstrend in der Wirtschaft sowie sehr hohe Kosten für die Krankenversicherung sind für viele Expats ein großer Kritikpunkt.

Südkorea, Stadt, Einkaufen

Platz 10: Südkorea. Foto: (Unsplash / Shawn Ang)


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Über den Autor

Andrea Keller

Andrea arbeitet neben ihrem Studium in einer Kölner Online-Agentur und als freie Journalistin für Tageszeitungen sowie Blogs. Ihre Themenschwerpunkte sind neben Social-Media vor allem Politik, Gesellschaft, Sport und Reisen.

10 Kommentare

  • Liebe Fr. Keller,
    Sie sprechen hier von Expats, die es in diesem Falle nicht sind. Expats sind Leute die für einen bestimmten Zeitraum von Ihrem Arbeitgeber in ein anderes Land entsandt werden. Diese Leute haben in der Regel ein besonders hohes Gehalt und werden auch in allen Lebenslagen von Ihrer Firma unterstützt. Wenn Sie die Sprache nicht beherrschen z.B. mit einem Dolmetscher, die Kinder gehen meist auf eine internationale Schule /Kindergarten (Nanny) usw. mfG, Ernst Mohr.

    • Herr Mohr,
      da muss ich Sie etwas korrigieren. Expats sind per Defition Menschen (ex, außerhalb; patria, Vaterland) die im Ausland leben, bzw. außerhalb ihres Ursprungslandes. Dazu vielleicht auch die Webster-Definition zum Nachlesen. Es gibt selbstverständlich einen Unterschied zwischen einem Migranten, der zur Auswanderung gezwungen ist und den Expats, die es freiwillig und (meist) auch nur temporär tun. Wie viel Geld man dabei verdient und ob man dabei von einer Firma unterstützt wird, hat nichts mit der generellen Definition zu tun. Es gibt z.B. auch sehr viele Rentner unter den Expats oder junge Menschen, die sich selbst zum Auswandern entschließen. Die Sorte Expats, die Sie beschreiben, wäre eher eine Unterkategorie einer ganz bestimmten Gruppe von Expats.

      • Da liegen Sie falsch. Migrant ist jeder, der seinen Lebensmittelpunkt für immer in das fremde Land verlegt. Ein Expat ist hauptsächlich im Ausland, um dort Geld zu verdienen, das er zumeist im eigenen Land nutzt, Hausbau, Familie usw.

        • GANZ genau genommen ist ein Expat eine Unterkategorie eines Migranten und ja, meist, wie Sie sagen und wir auch schon erwähnt haben, mit einem temporären Aufenthalt (zumindest in der Absicht). In der deutschen Sprache haben wir für beide eigentlich nur das Wort Aus- und Einwanderer, ohne zu sehr zu unterscheiden. Dennoch kann man nicht mehr davon ausgehen, dass Expats ausschließlich wohlhabende Menschen sind, die von ihrer Firma ins Ausland geschickt werden. Wie gesagt, auch Rentner zählen zu Expats… diese verdienen ja z.B. gar kein Geld.

  • Ich bin etwas verwundert. Ich denke, man kommt in jedem Land schlecht zurecht, wenn man die Sprache nicht spricht. Warum sollte ich z.B. nach Russland auswandern, wenn ich kein Russisch kann oder lernen will? Das wäre doch sehr naiv und kurzsichtig. Man bleibt ja ewig isoliert.
    In den südlichen und östlichen Ländern wird oft auch kaum Englisch gesprochen.
    Da bin ich genauso aufgeschmissen, wenn ich die Landessprache nicht beherrsche. Und wenn ich noch nicht mal Englisch spreche, kann ich höchstens nach Mallorca etc. auswandern, wo es deutsche Zusammenrottungen gibt.
    Wenn man schon auswandert, sollte man auf jeden Fall mit Sprache und Kultur des Landes vertraut und einverstanden sein. Sonst ist man nie richtig integriert. Und das sollte sich das Ziel sein, oder?

    • Sprache ist sehr wichtig. Sie öffnet dir ja auch einen ganz anderen Zugang zur Kultur und den Menschen. Wir haben keine genauen Infos dazu, wer die von Internations befragten Expats genau sind. Es kann auch sein, dass viele Rentner dabei sind und im Alter wird es irgendwann auch schwieriger neue Sprachen zu lernen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass gerade Sprachen wie Türkisch oder Russisch eine viel größere Herausforderung sind als Spanisch oder Italienisch…

  • Wenn ich lese das ein großer Teil der Probleme die Sprache ist, kann ich nur sagen wer sich, egal wo, nicht anpassen will der soll zuhause bleiben.

  • Es gibt viele Länder in dieser Welt, die denkbar ungeeignter sind als Russland und Südkorea, z. B. : Lybien, Afghanistan, Irak, Mali, Kongo, Nordkorea,……… Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Warum diese Art der Fehlinformation? Politisch gelenkt? Auf jeden Fall schlechte, effekthascherische journalistische Arbeit.

    • Wir fassen lediglich die Ergebnisse der Expat-Umfrage von Internations zusammen. Du hast aber Recht, zum Teil gibt es auch unter den Expats selbst Unstimmigkeiten über die Ergebnisse. Ganz spannend zum Nachlesen hier zur Umfrage aus dem vorigen Jahr. Das liegt aber auch einfach daran, dass jeder Mensch seine eigenen Erfahrungen macht und die können natürlich von denen der Befragten abweichen.

  • Völlig daneben!!
    Ich lebe seit 10 Jahren in Paraguay und gehe demnächst auf die kleine Insel Dominica. Wer selbst im Ausland lebt, kann über so manche politisch motivierten Artikel nur schmunzeln….

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