Start-ups Transport

Caroo: E-Carsharing mit Ökostrom

Caroo Carsharing Modelle
Foto: Screenshot / Caroo
geschrieben von Marinela Potor

Studien zeigen: Carsharing ist nicht so umweltfreundlich wie viele denken. Deshalb bietet das Wiener Start-up Caroo Carsharing nur mit Elektroautos aus Ökostrom an.

Sharing ist Caring? Von wegen! Studien zeigen, nicht jedes Sharing-Modell ist zwangsläufig auch nachhaltig. Das gilt insbesondere für Carsharing. Wer zum Beispiel sein Fahrrad stehen lässt, um dafür im Carsharing ein Auto mit Verbrennungsmotor zu nutzen, bewirkt genau das Gegenteil.

So eine Form von Carsharing ist kontraproduktiv, findet das österreichische Start-up Caroo und hat deshalb Verbrenner komplett aus seiner Flotte verbannt. Stattdessen bietet Caroo nur Elektroautos an.

Die Idee

Warum? Ganz einfach! Weil, „Benzin war gestern“ finden Caroo-Gründer Nico Prugger, Leroy Hofer, Frederic Nachbauer und Elias Önder. Ihre Lösung: Eine Carsharing-Flotte, die nur aus Elektroautos besteht. Doch nicht nur das. Der Strom für die E-Autos kommt aus regenerativen Energien. Das macht das Konzept auch wirklich nachhaltig.

Auch ein Blick auf die Flotte bestätigt sich. Unter den angebotenen Modellen befinden sich der Kangoo Z.E., der Zoe und der Twizy. Damit haben die Wiener Gründer besonders sparsame Elektroautos gewählt.

Die Technologie

Caroo gibt es bislang nur in Wien. Hier funktioniert das Carsharing wie gewohnt per App. Bezahlt wird per Kreditkarte. Das Laden läuft über Freiminuten an ausgewählten Ladestationen, damit die Autos auch wirklich mit 100 Prozent Ökostrom geladen werden.

Caroo operiert seine Flotte unter dem Free-Floating-System, sodass Fahrer die Autos überall im inneren Bezirk von Wien kostenlos parken können.

Die Nutzer sind von diesem Konzept begeistert. Bei einer Crowdfunding-Kampagne sammelte Caroo 350.000 Euro ein. Das waren 330 Prozent mehr als das gesetzte Ziel von 100.000 Euro.

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin auf Weltreise und Chefredakteurin vom Mobility Mag. Seit 2013 hat sie keinen festen Wohnsitz mehr und schlägt sich als digitale Nomadin um den Globus.

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