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Billig Bargeld abheben im Ausland: Die besten Cash-Tipps für digitale Nomaden

Cash-Tipps für digitale Nomaden
geschrieben von Marinela Potor

Auch wenn digitale Nomaden ihre Arbeit von einem Strand in Thailand oder von einer karibischen Insel aus erledigen, auch sie müssen sich um ihre Finanzen kümmern. Gerade wenn ihr als digitale Nomaden viel im Ausland seid, ist es wichtig, eure Finanzen im Überblick zu behalten. Neben der Wahl einer guten Kreditkarte für’s Geld abheben im Ausland, können euch auch folgende Cash-Tipps für digitale Nomaden helfen.

Finanztipps für digitale Nomaden

Neben einer guten Kreditkarte, gibt es aber noch einige andere Details, auf die Ihr bei euren Finanzen auf euren Reisen achten solltet.

Tauscht kein Bargeld um

Jedes Mal, wenn ihr Geld umtauscht, müsst ihr eine Provision zahlen. In fast allen Fällen ist es günstiger und auch praktischer, Geld direkt vor Ort vom Geldautomaten abzuheben. Informiert euch aber vorab über die Finanzlage des Landes. In Ländern wie Argentinien zum Beispiel ist der offizielle Wechselkurs der Banken und an Geldautomaten für Reisende sehr nachteilig. Hier lohnt es sich tatsächlich mit Euros oder Dollar anzureisen und diese dann vor Ort umzutauschen. Für alle anderen Fälle, empfehle ich aber immer direkt das Abheben am Geldautomaten. Wenn ihr am Ende eurer Reise viel Bargeld in einer Währung übrig habt, ist mein Tipp: Tauscht mit anderen Reisenden! Diese haben vielleicht die Währung eines Landes, in das ihr noch reisen werdet oder können euch euer Geld in Euro umtauschen. Das ist das für beide Seiten günstiger als jede Wechselstube.

Eine zweite Kreditkarte schafft mehr Sicherheit

Es kann immer mal passieren, dass ihr keinen Bankautomaten findet, der eure Kreditkarte akzeptiert. Oder, die Kreditkarte kann auch mal geklaut werden. Anders als Bargeld, ist euer Geld damit nicht weg, aber es dauert seine Zeit bis ihr eine neue Karte erhält und wieder an Geld kommt. Oder, es können auch die verrücktesten Dinge auf Reisen passieren. Ich war beispielsweise einmal mit jemandem am Flughafen, um dort Geld abzuheben. Die Person hatte gerade die Kreditkarte in das Lesegerät geschoben, als für 3 Sekunden der Strom im Flughaben komplett ausfiel. Als der Geldautomat sich wieder hochgefahren hatte, war die Karte geschluckt worden. Das kann tragisch sein, wenn das grade eure einzige Kreditkarte war. Deshalb lohnt es sich immer, auch eine zweite Backup-Kreditkarte mit einem finanziellen Puffer parat zu haben. So steht ihr selbst in Notsituationen nicht ohne Geld da.

Gebt euer Girokonto in Deutschland nicht auf

Selbst wenn ihr als digitale Nomaden viel Zeit im Ausland unterwegs seid und euer Geld über PayPal überweist bekommt, hat es sich für mich bisher gelohnt auch ein Girokonto zu haben. Erstens, ist das zum Teil die Voraussetzung, um überhaupt ein Konto mit einer Kreditkarte zu eröffnen. Zweitens, zahlt aber auch nicht jeder Kunde über PayPal. Viele meiner Kunden zahlen nur per Banküberweisung. Gerade für Freelancer mit mehreren Kunden ist es also sinnvoll, ein Girokonto in der Heimat zu haben. Manche digitale Nomaden haben gleich zwei Girokonten, eins für die Geschäfte, ein anderes für ihre Privatausgaben, um das besser voneinander trennen zu können.

Informiert eure Bank über eure Reise

Gerade wenn ihr normalerweise nicht viel reist, solltet ihr eure Bank über eure Reisepläne informieren. Denn wenn ihr normalerweise immer Bargeld rund um Berlin abhebt und eure Bank plötzlich sieht, dass jemand in Indien an euer Konto will, ist das Konto oft erstmal gesperrt. Das lässt sich normalerweise über einen Anruf klären, es kann aber einige Tage dauern, bis ihr wieder an euer Geld könnt. Daher: Vermeidet diesen Stress und informiert eure Bank vorab, dass ihr reisen werdet.

Schaut auf euer Konto

Auch das musste ich erst lernen (und bin leider immer noch sehr schlurig). Aber gerade wenn ihr im Ausland unterwegs seid, hilft ein regelmässiger Blick auf’s Konto. So behaltet ihr die Übersicht über eure Ausgaben und seht auch direkt, falls mal etwas nicht in Ordnung sein sollte.

Wie regelt ihr eure Finanzen im Ausland? Habt ihr gute Tipps für’s Bargeld-Abheben im Ausland für andere digitale Nomaden? Habt ihr vielleicht selbst mal in einer Geld-Notsituation gesteckt? Erzählt uns mehr darüber!


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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin auf Weltreise und Chefredakteurin vom Mobility Mag. Seit 2013 hat sie keinen festen Wohnsitz mehr und schlägt sich als digitale Nomadin um den Globus.

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