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Trotz Corona fliegen? So kannst du sicher(er) reisen

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Unsere Tipps, wie du trotz Corona sicherer im Flugzeug unterwegs bist. (Foto: Unsplash / NeONBRAND)

Du musst trotz Corona fliegen? Egal, ob aus persönlichen oder beruflichen Gründen: Wir haben einige Tipps zusammengestellt, wie du selbst in diesen Tagen so sicher wie möglich reisen kannst. 

Die Grenzen öffnen so langsam wieder, die Fluglinien erhöhen ihren Betrieb. Doch für viele kommt das Flliegen in Pandemie-Zeiten nicht infrage. Ganz klar, wer nicht fliegen muss, ist momentan am besten beraten, am Boden zu bleiben. Doch was ist, wenn du trotz Corona fliegen musst, etwa für wichtige Familienangelegenheiten oder für den Job?

Dann gibt es immerhin einige Mittel und Wege, um das Reisen selbst in diesen Tagen so sicher wie möglich zu gestalten.


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Finde eine Alternative

Insbesondere, wenn du zur Risikogruppe gehörst, ist es ratsamer so wenig wie möglich mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen. Risiken komplett vermeiden, ist immer besser als diese lediglich zu reduzieren. Bevor du daher deinen Flug buchst: Überlege, ob es Alternativen gibt.

Unternehmen haben in den letzten Monaten gesehen, dass man viele persönliche Treffen auch mit Online-Tools wie etwa Videokonferenzen ersetzen kann.

Wenn jemand persönlich vor Ort sein muss und du zu einer Risikogruppe gehörst: Überlegt gemeinsam im Unternehmen, ob sich der Termin verschieben lässt oder jemand aus dem Kollegium bereit ist, den Termin für dich zu übernehmen.

Niemand, der seine Gesundheit riskiert, sollte während Corona fliegen.

Möglicherweise gibt es auch andere, risikofreiere Anreisemöglichkeiten, etwa per Auto oder in einem isolierteren Bahnabteil. Eventuell kannst du eine Nachtzug-Alternative zum Flugzeug finden.

Auch die Fernbusse fahren wieder – und bieten teilweise Reisen mit Sicherheitsabstand an, was bei einigen Airlines derzeit nicht der Fall ist.

Erkundige dich über Regulierungen der Fluglinie

Wenn du das Fliegen nicht vermeiden kannst, schaue dir vorher ganz genau die Flugkonditionen der Airline an. Werden Sicherheitsabstände garantiert? Gibt es Möglichkeiten, den Check-in kontaktlos zu gestalten? Wähle die Fluglinie, die die sichersten Konditionen bietet.

Du kannst aber auch selbst einige Dinge vorbereiten, die das Infektionsrisiko minimieren.

Dazu gehört etwa: Nehme Desinfektionsmittel oder -tücher mit und auch ein Stück Seife. So kannst du selbst dafür sorgen, dass deine Hände stets sauber sind.

Wenn es Gegenstände gibt, die du für die Sicherheitskontrolle auspacken musst, kannst du diese vorab in durchsichtige Flugtaschen packen und gegebenenfalls weitere Taschen mitnehmen, sodass du die Gegenstände nach der Kontrolle umfüllen kannst.

Beachte natürlich zudem auch selbst stets den nötigen Sicherheitsabstand.

Im Flugzeug: Fenstersitz und Maske

Bei der Sitzplatzwahl bist du am besten mit dem Fensterplatz beraten. Insbesondere wenn Fluglinien den Mittelsitz nicht besetzen, hast du dadurch den geringsten nahen Kontakt zu anderen Passagieren, da du so auch den Kontakt zu den Fluggästen und Flugbegleitern im Gang vermeiden kannst.

Sobald du deinen Platz eingenommen hast, ist es ratsam hier den ganzen Flug über zu verweilen. Natürlich lässt es sich nicht immer vermeiden, wenn es aber möglich ist: Verzichte darauf, die Toilette zu benutzen. Wenn du sie dennoch aufsuchst: Versuche möglichst alles mit Tüchern anzufassen und auch im Anschluss zu desinfizieren.

Nehme Rücksicht auf andere Reisende und die Crew und trage, wenn es möglich ist, während des gesamten Flugs eine Schutzmaske.

Denn im Endeffekt gilt: Je mehr jeder einzelne auf die eigene Hygiene achtet, desto sicherer sind alle unterwegs.

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitätstrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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