Bahn im Fokus

Das muss sich bei der Bahn 2017 verbessern

train - Jan2575 - Pixabay (https://pixabay.com/de/users/Jan2575-2765102/)
geschrieben von Tim Grams

In unserer Serie „Bahn im Fokus“ erzählt ein Bahn-Blogger aus seiner ganz persönlichen Perspektive. Tim Grams schreibt für seinen Blog „Der bloggende Bahner“ und kämpft seit 2014 für mehr Verständnis im Bahnbetrieb. Heute: ein Rück- und Ausblick. Was lief 2016 nicht so gut, was muss noch besser werden – und was ist der Ausblick für das Bahn-Jahr 2017?

Ich finde, im vergangenen Jahr stellte die Deutsche Bahn unter Beweis, was durch Digitalisierung möglich ist: kostenloses WLAN, digitale Wagenreihung in Echtzeit im DB-Navigator und viele weitere kleine Verbesserungen rund um die Reisekette.

Das muss sich verbessern

Es wurde eine Grundlage geschaffen für Service am Kunden und mit dem Kunden, eben durch die fortschreitende Digitalisierung. Das darf auch 2017 keinesfalls aus dem Blickfeld geraten!

Jetzt gilt es, dieses Fundament weiter zu festigen. Nichts und niemand darf es angreifen können. 2017 müssen also die nächsten „Pfeiler“ aus dem Boden gestampft werden – und der Beweis muss her, dass 2016 kein Zufall war.

Wichtig ist, dass der DB-Navigator reibungsloser läuft, dass die digitale Reservierungsanzeige weniger oft ausfällt und die Buchung eines Tickets einheitlicher und schneller wird.

Doch auch an Entertainment darf es im Fernverkehr nicht fehlen. Mit Maxdome onboard sieht das Angebot auf der Schiene sehr vielversprechend aus. Es bleibt abzuwarten, wie zufrieden am Ende die Kunden sind.

„Mehr Mut und mehr Transparenz“

Bei all der Modernisierung darf aber eine Kernaufgabe der Bahn nicht vergessen werden: die Pünktlichkeit.

Im Jahr 2017 muss die 80-Prozent-Marke geknackt werden, und zwar eindeutig. Das nächste Ziel für 2020 lautet, nach Angaben von „Zukunft Bahn“, 85 Prozent. Ich bin davon überzeugt, dass 83 Prozent schon im Jahr 2017 drin sind.

Die Infrastruktur gibt es her. Die Baustellen sind nahezu alle final geplant und durch die Lehren des Jahres 2016 durchgeplant. Wichtig ist, dass der Fokus auf den Kunden niemals verloren geht.

2016 war gut, nimmt man 2015 als Vergleich. Das Ziel ist aber, dass das kommende Bahn-Jahr 2017 das vorige Jahr im Rückspiegel verschwinden lässt. Was braucht es dafür? Ein wenig mehr Mut, ein wenig mehr Transparenz, aber auch weiterhin viel Energie. Das wird 2017 erfolgreich machen.

In diesem Sinne: ein gutes neues Jahr für alle Bahn-Mitarbeiter und Bahn-Kunden!

Auch interessant: Bahn fahren in Deutschland? Sehr gerne!


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Über den Autor

Tim Grams

Tim Grams ist als Der bloggende Bahner im Netz aktiv und kämpft "für mehr Verständnis im Bahnbetrieb", sowohl für Bahn-Kunden als auch für Bahn-Mitarbeiter.

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