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DB und Share wollen jeden Monat einen Trinkwasserbrunnen auf der Welt bauen

Deutsche Bahn, DB, Share
Die Deutsche Bahn verkauft in den Zugbistros nun Share-Mineralwasser für den guten Zweck. (Foto: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben)

Die Deutsche Bahn will zusammen mit dem Berliner Start-up Share ab sofort jeden Monat mindestens einen Trinkwasserbrunnen auf der Welt bauen. Um das Bauprojekt zu finanzieren, können Fahrgäste ab sofort die nachhaltigen Share-Wasserflaschen in den Zügen kaufen.

Was kann die Deutsche Bahn (DB) gegen den Klimawandel tun? Plastik sparen und Trinkwasserbrunnen auf der ganzen Welt bauen zum Beispiel!

Das hat sich die DB jedenfalls zusammen mit dem Berliner Social-Start-up Share gedacht. Denn in Kooperation wollen die Unternehmen zusammen ab sofort mindestens einen Trinkwasserbrunnen im Monat auf der ganzen Welt bauen.


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Als Fahrgast der DB kann man seinen Teil dazu auch beitragen. Seit dem 1. Februar 2020 kann man in der Bordgastronomie in ICE- und IC- beziehungsweise EC-Zügen nämlich die nachhaltigen Mineralwasser-Flaschen von Share kaufen.

Deutsche Bahn und Share setzen sich für Nachhaltigkeit ein

Der Vorstandsvorsitzende des DB Fernverkehrs, Michael Peterson, sagt zu der Zusammenarbeit: „Bahnfahren ist aktiver Klimaschutz. Bei 100 Prozent Ökostrom im Fernverkehr ist aber längst nicht Schluss.“

Die DB setze sich „gleichermaßen für den Erhalt unserer Umwelt und lebenswichtiger, natürlicher Ressourcen ein. Gemeinsam mit Share wollen wir Plastik reduzieren und Trinkwasser sichern. Auch dort, wo den Menschen die Mittel dafür fehlen.“ Nachhaltigkeit bleibe demnach fester Bestandteil der eigenen DNA.

Das Start-up Share gibt es seit März 2018. Nach dem sogenannten „1+1“-Prinzip soll jede Flashe Share-Mineralwasser gleich auch einen Tag Trinkwasser für einen Menschen in Not spenden. Share baut oder repariert nämlich Trinkwasserbrunnen oder Handpumpen von den Erlösen.

Deutsche Bahn bezieht 2,3 Millionen Share-Wasserflaschen

Die DB bezieht nun jährlich 2,3 Millionen Share-Wasserflaschen. Davon sollen bis zu 15 Trinkwasserbrunnen pro Jahr finanziert werden, also mindestens ein Brunnen pro Monat.

Laut Deutsche Bahn sollen die Brunnen eine „permanente Wasserversorgung für mindestens 5.000 Menschen jährlich“ schaffen. Die ersten Brunnen sollen ab Sommer 2020 mit der Hilfsorganisation „Aktion gegen Hunger“ in Liberia gebaut werden.

Sebastian Stricker, Gründer und Geschäftsführer von Share freut sich ebenfalls über die Kooperation. „Zusammen können wir ein starkes Zeichen für sozialen Zusammenhalt setzen und den weltweiten Plastikberg weiter reduzieren. Darauf freuen wir uns.“

Warum setzen DB und Share nicht auf Glasflaschen?

Doch wenn DB und Share auch das Ziel verfolgen, Plastik zu reduzieren, warum setzen die Unternehmen dann nicht auf Glasflaschen oder Trinkwasserspender in den Zugresstaurants?

Laut DB liefert Share sein stilles und lautes Wasser extra für die Kooperation in einer neuen Halbliter-Mehrwegwasserflasche, die zu 35 Prozent aus recyceltem Material besteht. Damit sollen jährlich schon bis zu 38 Tonnen Plastik vermieden werden.

Normalerweise enthalten Mehrwegflaschen in Deutschland nämlich keine oder nur kaum Produkte eines Recyclingprozesses.

DB und Share kooperieren schon seit Sommer 2019 miteinander

Die neue Kooperation ist übrigens nicht die erste von DB und Share. Die beiden Unternehmen hatten sich nämlich schon im Sommer 2019 zusammengetan. Damals bot die DB einen Bio-Nussriegel von Share in der Bordgastronomie an.

Durch diese Zusammenarbeit konnten 100 Kindern im Senegal über die sechsmonatige Trockenzeit hinweg mit Mahlzeiten versorgt werden.

Share hat laut eigenen Angaben schon über 75 Brunnenprojekte in Afrika und Asien finanziert, mehr als sechs Millionen Mahlzeiten gespendet und drei Millionen Hygieneleistungen ermöglicht.

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Über den Autor

Vivien Stellmach

Vivien Stellmach ist seit Mai 2019 Redakteurin beim Mobility Mag.
Nebenbei schreibt sie als freie Autorin über alternative Musik für das VISIONS Magazin. Sie liebt Fußball, steht seit ihrem siebten Lebensjahr selbst auf dem Rasen und hält zum SV Werder Bremen.

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