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VW stellt umgebauten E-Bulli vor – und er sieht richtig gut aus

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Volkswagen elektrifiziert seinen Bulli-Klassiker. (Foto: Volkswagen)

Endlich! Volkswagen hat seinen Campervan-Klassiker elektrifiziert. Ab sofort kannst du den neuen E-Bulli bestellen. Doch ein Problem hat das Fahrzeug. 

Der T1-Bus von Volkswagen, allgemein auch als „Samba“ bekannt, gehört nach wie vor zu den größten Autoklassikern aller Zeiten. Denn es gibt wenige andere Autos mit so viel Symbolkraft.

Als der VW-Bulli in den 1950er Jahren auf den Markt kam, war er als Marktführer auch ein Symbol für das deutsche Wirtschaftswunder. In den 60er und 70er Jahren wurde der „Samba“ zum Hippie-Bus und stand damit stellvertretend für die Protestbewegung dieser Zeit.


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Nun will Volkswagen den Klassiker wiederholen – als E-Bulli.

E-Bulli: Cooler Look und E-Antrieb, aber wenig Reichweite

Das Konzept dafür hat VW jetzt vorgestellt. Dabei fällt auf: Das neue Design sieht fast genauso aus wie das alte. Das ist Absicht.

Denn anstatt ein neues Design zu schaffen, hat Volkswagen ein Team von Designern und Ingenieuren damit beauftragt, den nostalgischen Look so weit es ging beizubehalten, während der E-Bulli mit neuer Technik ausgestattet wurde. Dazu hat sich Volkswagen mit der Firma E-Classics zusammengetan, die auf Umbauten von alten Klassikern zu Elektrofahrzeugen spezialisiert ist.

Die größten Veränderungen finden somit im Inneren des E-Bulli statt. So hat das neue Modell mit 82 PS mehr Power als sein Vorgänger (43 PS). Auch die Spitzengeschwindigkeit liegt jetzt bei ungefähr 120 Kilometern pro Stunde, im Vergleich zu den 100 km/h bei den älteren Modellen.

Mit einer Akkukapazität von 45 kWh hat der neue E-Bulli eine Reichweite von 200 Kilometern. Damit hat der E-Bus von Volkswagen aber genau das gleiche Problem, was viele andere E-Camper ebenfalls haben: Du kommst damit einfach nicht sehr weit.

Gerade bei einem Auto, das viele als Hotel auf Rädern nutzen, ist das nicht ideal, auch wenn es sicherlich auch Autofahrer gibt, die gerne gemütlich reisen und mit 200 Kilometern voll auf ihre Kosten kommen.

Drinnen soll maritime Stimmung aufkommen

Auch im Innenraum des Fahrzeugs hat sich Einiges verändert. Der Achtsitzer kommt in neuen Farben daher und hat nun eine Leder-Optik. Zusammen mit dem Panoramadach soll damit „Meeresstimmung“ aufkommen, sagt VW.

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Das neue Design soll „maritime Stimmung“ vermitteln. (Foto: Volkswagen)

Auch das Armaturenbrett hat ein Update bekommen. Hier siehst du nun einen modernen LED-Bildschirm mit allen wichtigen Informationen.

Den E-Bulli kannst du ab sofort bestellen. Wenn du wiederum selbst einen alten VW-Bulli besitzt, kannst du ihn ebenfalls über E-Classics elektrifizieren lassen. Preislich geht es dafür bei 64.900 Euro los.

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitätstrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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