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Kein Auto für Machos! So sieht Deutschlands günstigstes Elektroauto aus

Ego Life und Ego Life Konzept Sport auf dem Genfer Autosalon
So sieht Deutschlands günstigstes Elektroauto aus. (Foto: e.Go Mobile AG)
geschrieben von Marinela Potor

Ab Mai kommt Deutschlands günstigstes Elektroauto auf den Markt: Ego Life. Das finale Design für das Serienmodell hat das Unternehmen jetzt auf dem Genfer Autosalon vorgestellt. Wir zeigen euch erste Bilder.

Tesla, Rivian, Porsche, Audi … Elektroautos scheinen vor allem eine Nische zu bedienen: Das Luxussegment. Doch der Markt ist im Wandel, das Interesse der Autofahrer an E-Autos steigt und damit drängen auch immer mehr kleinere Autos zu erschwinglicheren Preisen auf den Markt.

Eins der günstigsten Elektroautos überhaupt ist mit knapp 16.000 Euro der Ego Life. Entwickelt wurde das schnuckelige Stadtauto vom Aachener Professor Günther Schuh unter der Ausgründung e.Go Mobile AG. Noch im ersten Halbjahr 2019 soll Ego Life auf den Markt kommen.


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Bislang kannten wir nur Konzeptbilder, jetzt wurde das endgültige Design für das Serienmodell auf dem Genfer Autosalon vorgestellt.

Ego Life Seitenansicht blau

Der Ego Life ist klein, dafür aber günstig. (Foto: e.GO Mobile AG)

Klappsitze und knappe Reichweite

Wie man schon erkennen kann, handelt es sich beim Ego Life um einen Dreitürer. Das heißt: Wer hinten sitzen will, muss die Vordersitze umklappen. Für Mitfahrer auf der Rückbank sind bei dem kleinen Stadtflitzer daher kurze Beine klar von Vorteil.

Ego Life Klappsitze

Auf der Rückbank wird der Platz schon eng. (Foto: e.GO Mobile AG)

Auch der Kofferraum bietet nur eingeschränkt Platz, zum Beispiel eine größere Einkaufstasche. Für mehr Stauraum lassen sich aber immerhin auch die Rücksitze umklappen.

Ego Life Kofferraum

Begrenzter Platz im Kofferraum (Foto: e.GO Mobile AG)

Das war es eigentlich auch schon an Design-Besonderheiten. Viel mehr hat der Ego Life nicht zu bieten. Dafür steigt man bei der Basisversion immerhin schon bei 15.900 Euro ein. Wer etwas mehr will, muss draufzahlen.

Das Infotainment-System kostet zum Beispiel 1.200 Euro, das Navigationssystem nochmals 1.900 extra.

Ego Life Display

Für Extras wie Infotainment oder Navi muss man draufzahlen. (Foto: e.GO Mobile AG)

Kein Autos für Raser und Angeber

Damit ist klar: Ein Macho-Auto für Schnellfahrer ist Ego Life definitiv nicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt gerade einmal bei 112 Kilometern pro Stunde und die Reichweite ist mit 100 Kilometern auch ziemlich begrenzt.

Ab 19.900 Euro kann man das etwas aufstocken. In dieser Version liegt die Reichweite immerhin bei 145 Kilometern und die Spitzengeschwindigkeit bei 142 Kilometern pro Stunde.

Doch mehr scheinen viele Autofahrer nicht zu brauchen. Das Elektroauto für Minimalisten hat schon 4.300 Vorbestellungen. Die ersten Modelle sollen voraussichtlich im Mai aus der Fabrik rollen.

Übrigens hat das Unternehmen auch schon Pläne für weitere Fahrzeuge. Auf dem Genfer Autosalon präsentierte das Start-up ebenfalls den Ego Lux – ein Shuttle, das künfitg für den öffentlichen Transport eingesetzt werden könnte.

Ego Lux auf dem Genfer Autosalon

Neues Konzept: Ego Lux, ein Elektro-Shuttle für den ÖPNV. (Foto: e.GO MOOVE GmbH)

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitätstrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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