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Dieses Start-up baut Garagen für Luxusautos

Fahrengold, Auto, Luxus
Die Luxus-Garagen von Fahrengold sind für teure Sportwagen und Oldtimer geeignet. (Foto: Fahrengold)
geschrieben von Vivien Stellmach

Wer sein Auto liebt, möchte es auch sicher und stilvoll unterbringen – erst recht, wenn es ein seltener Oldtimer oder ein pfeilschneller Ferrari ist. Das Berliner Start-up Fahrengold baut genau dafür Luxusgaragen für Reiche. Ist das eine gute Lösung für ein verkanntes Problem oder völlig dekadent?

Es gibt Autos, die stellt man lieber nicht auf öffentlichen Straßen und Parkplätzen ab, auch wenn sie noch so ruhig und gut bewacht sind. Legendäre Oldtimer oder knallrote Ferraris zum Beispiel.

Schaulustige würden sicher gerne einen Blick durch die Fensterscheibe werfen, weniger zurückhaltende Autoliebhaber vielleicht sogar mit der Hand über den Lack gleiten – nur um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es wohl sein muss, ein Luxusauto zu fahren.


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Und dann gibt es noch die Fraktion der Neider, die die luxuriösen Karossen gerne beschädigen.

Luxusautos brauchen Luxusgaragen

Das Luxusproblem haben natürlich erstmal überwiegend nur reiche Menschen. Die Besitzer solcher Autos sausen mit einem derart teuren Fahrzeug vermutlich nicht unbedingt durch die nächstbeste Innenstadt und stellen ihr Lieblingsstück auf einem Parkplatz oder einem öffentlichen Parkhaus ab.

Eine normale Privatgarage ist einigen dafür aber auch zu wenig. Selbst, wenn ein Architekt eine Garage an die eigene Villa anpasst, scheint das einigen Reichen nicht genug zu sein.

Fahrengold: Das Berliner Start-up für reiche Autoliebhaber

Deshalb hat Nikita Fahrenholz mit seinem Geschäftspartner Michael Schultz das Berliner Start-up Fahrengold gegründet.

Fahrenholz ist ursprünglich Mitgründer von Delivery Hero. Die Restaurantplattform betreibt in Deutschland Lieferheld und Pizza.de. Er hat also bereits jede Menge Erfahrung im Start-up-Business.

Schultz ist Architekt, er hat bereits das Haus von Fahrenholz gebaut. Gemeinsam verkaufen die beiden also jetzt Luxusgaragen für reiche Autoliebhaber.

Eine Garage als Ausstellungsfläche

Die Autogaragen von Fahrengold sehen aus wie große Glaskasten. Sie sollen Luxusautos ins richtige Licht rücken, sie sicher verpacken und gekonnt präsentieren.

Jeder individuelle Stellplatz kostet mindestens 100.000 Euro, ist dafür aber auch ein Unikat. Denn wer sich für eine Fahrengold-Garage entscheidet, kann sie nach den eigenen Wünschen individuell konfigurieren.

So konfigurierst du deine Fahrengold-Autogarage

Fahrengold empfiehlt seinen Kunden, sich zur persönlichen Konfiguration am besten persönlich beim Unternehmen zu melden. Aber wer erste Ideen bereits im Vorfeld ausprobieren möchte, kann auf der Homepage nach Lust und Laune selbst Architekt spielen.

Im Konfigurator kannst du beispielsweise zwischen verschiedenen Außenfarben, Oberflächen und Materialien wählen. Du darfst dir aussuchen, wie großflächig und einbruchsicher die Verglasung sein soll.

Auch die Innenausstattung kannst du natürlich selbst bestimmen. Neben unterschiedlichen Innenfarben werden uns noch verschiedene Ausstattungsmerkmale wie rutschfeste Böden und praktische Aufbewahrungseinheiten geboten, beispielsweise für einen zweiten Radsatz.

Lösung für ein verkanntes Problem oder völlig dekadent?

Es mag sicher Menschen geben, die es für völlig dekadent und daneben halten, sich eine Luxusgarage für 100.000 Euro zu kaufen. Und natürlich könnte man das Geld auch anders anlegen oder spenden.

Aber es gibt sicher auch reiche Leute, deren Auto ihr größtes Hobby ist – und es dementsprechend bestmöglich pflegen und unterstellen wollen. Daran ist nichts überheblich, das würden höchstens böse Zungen und Neider behaupten.

Wer liebend gerne auf einem leistungsstarken Rechner arbeitet, greift vermutlich auch lieber zum teuren Macbook von Apple als zum günstigeren, weniger zuverlässigen Laptop der Marke X.

Ob Fahrengold mit seinen Garagen jetzt ein wirkliches Problem löst, können wohl nur die Käufer selbst sagen. Immerhin sollen laut der Online-Seite Gründerszene aber auch schon Autokonzerne Interesse gezeigt haben.

Die Autogarage könne laut Fahrenholz dann etwa auf einer Messe oder in einem Autohaus stehen, um ein jeweiliges Fahrzeug zu präsentieren.

Zum Weiterlesen:


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Über den Autor

Vivien Stellmach

Vivien Stellmach ist seit Mai 2019 Redakteurin beim Mobility Mag.
Nebenbei schreibt sie als freie Autorin über alternative Musik für das VISIONS Magazin. Sie liebt Fußball, steht seit ihrem siebten Lebensjahr selbst auf dem Rasen und hält zum SV Werder Bremen.

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