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Homescreen! App-Tipps von Alex Melzer von Zolar

Homescreen Mobility Mag
geschrieben von Marinela Potor

Google Maps, Mytaxi oder Deutsche Bahn – welche Apps für Reisen und Transport nutzen eigentlich Menschen aus der Mobilitätsbranche? Das wollen wir in unserer Reihe „Homescreen“ herausfinden. Diesmal: Alex Melzer, Mitgründer von Zolar – einem Onlineunternehmen für Solaranlagen und Stromspeicher.

Wir von Zolar haben uns dem großen Ziel verschrieben, die Energiewende in Deutschland mit Hilfe von Fotovoltaikanlagen im Privatbereich weiter voranzutreiben und die dezentrale Energieversorgung für jeden zu ermöglichen. Dazu zählen wir aber nicht nur die kostengünstige und umweltfreundliche Eigenversorgung mit Strom oder Wärme im eigenen Heim.

Auch die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen, muss sich ändern, wenn wir einen aktiven Beitrag gegen den Klimawandel leisten und somit einen lebenswerten Planeten für die kommenden Generationen erhalten möchten.

Elektrofahrzeuge können, vor allem in Verbindung mit der eigenen Solaranlage, zukünftig dabei helfen, die Umwelt zu schonen und die Folgen des Klimawandels einzudämmen. „Mobilitätswende“ lautet hier das Stichwort.

Homescreen Alex Melzer Zolar

Apps von Fluglinien sucht man bei Alex Melzer vergeblich. (Foto: Alex Melzer)

Immer unterwegs

Vor allem aufgrund meiner Tätigkeit bei Zolar bin ich immer viel unterwegs. Termine in ganz Berlin, aber auch im In- und Ausland machen es oftmals notwendig, schnell von A nach B zu kommen. Dabei verzichte ich, wann immer es möglich ist, auf das Flugzeug. Die App einer Airline sucht man auf meinem Handy daher vergeblich.

Vielmehr versuche ich, die meisten meiner Reisen mit dem Zug zu meistern, da ich hier nicht nur umweltfreundlich unterwegs bin, sondern auch noch viel ungestörter arbeiten und die Zeit so effektiver nutzen kann. Über die DB-Navigator-App* lassen sich die Tickets dabei in der Regel schnell und unkompliziert buchen.

Das Getümmel in einer Großstadt meistern

Ich wohne und arbeite nun schon seit einigen Jahren in Berlin. Eines ist mir bereits zu Beginn aufgefallen: Ein eigenes Auto braucht hier eigentlich niemand.

Denn der öffentliche Personennahverkehr ist fantastisch und man kommt mit der U- und S-Bahn, aber auch dem Bus oder der Tram praktisch überall hin, auch wenn es manchmal etwas länger dauert. Die BVG-App* zeigt einem dabei, wann, wo und wie die nächste Verbindung passt.

In den Frühlings- und Sommermonaten steige ich aber in der Regel immer auf das Fahrrad um. Dank Anbietern wie Donkey Rep* oder Lidl-Bike* braucht man dazu nicht einmal mehr ein eigenes Fahrrad, das einem im ungünstigsten Falle eh nur geklaut wird. Die Fahrräder lassen sich ganz einfach mit dem Smartphone suchen, anschließend freischalten und schon kann es losgehen.

Mein Tipp: Macht euch nicht von einem Anbieter abhängig, sondern habt mehrere Alternativen! Das erhöht die Chancen, ein Rad in eurer Nähe zu finden.

Schnell von A nach B

Wenn es doch mal etwas schneller gehen muss, lasse ich das Fahrrad stehen und steige auf ein Auto von Drive Now* oder aber car2go* um.

Am liebsten aber nutze ich meinen eigenen Elektro-Roller, den ich ganz bequem zu Hause aufladen kann oder aber das Scootersharing-Angebot von Emmy* und auch Coup*. Denn mit den kleinen Flitzern bin ich nicht nur umweltfreundlich unterwegs, sondern habe auch noch richtig Spaß beim Fahren.

Mein Tipp: Der Elektro-Roller ist die umweltfreundlichste und vor allem schnellste Möglichkeit, in einer Großstadt wie Berlin von A nach B zu gelangen. Lange Staus lassen sich damit ganz einfach umgehen und man hat auch noch Spaß am Fahren!

Stromkosten stets im Blick

Um stets im Blick zu haben, wie viel Strom meine Solaranlage erzeugt hat und wie viel Strom ich verbraucht habe, schaue ich regelmäßig im Sunny Portal* von SMA nach. Hier habe ich alle Informationen, die ich brauche. Die optimale Lösung, wenn man auf Elektromobilität setzen und keine Überraschungen erleben möchte.

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin auf Weltreise und Chefredakteurin vom Mobility Mag. Seit 2013 hat sie keinen festen Wohnsitz mehr und schlägt sich als digitale Nomadin um den Globus.

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