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Homescreen! App-Tipps von Dirk Fehse von Paul Camper

Homescreen Mobility Mag
geschrieben von Marinela Potor

Google Maps, mytaxi oder Deutsche Bahn – welche Apps für Reisen und Transport nutzen eigentlich Menschen aus der Mobilitätsbranche? Das wollen wir in unserer Reihe „Homescreen“ herausfinden. Diesmal: Dirk Fehse, Gründer von Paul Camper, Deutschlands größter Campersharing-Plattform.

Ich bin seit Jahren immer viel auf Reisen – sowohl in meiner Freizeit als auch im beruflichen Kontext. Es ist für mich die ideale Art zu leben. Denn Reisen schärft meine Sinne, es gibt mir neue Impulse und ich lerne Menschen unterschiedlicher Kulturen kennen.

Seit meiner Entscheidung, Paul Camper zu gründen, spielt das Thema Reisen auch im Job eine zentrale Rolle – das macht mich auf jeden Fall sehr glücklich.

Als digitaler Teilzeit-Nomade ist mein Smartphone neben meinem Laptop mittlerweile das zweitwichtigste Arbeitsgerät und ich bin froh, es zu haben, auch wenn ich mir hin und wieder bewusste Auszeiten nehme und nicht erreichbar bin.

Homescreen Dirk Fehse Paul Camper

Unterwegssein ist für Dirk Fehse eine Lebenseinstellung. (Foto: Dirk Fehse)

Tagebuch für unterwegs

Für mich gehört Reisen zu meinem Alltag. Um meine Eindrücke, Learnings und Ideen unterwegs direkt festzuhalten, kommt bei mir Evernote* zum Einsatz. Die App ist quasi mein Tagebuch für unterwegs.

Eine etwas andere Form des Tagebuchs ist für mich Instagram*. Eine wunderbare App, um Momente bildhaft festzuhalten – für mich und für andere. Denn Reisen verbindet uns Menschen über Kontinente hinweg.

Bei Instagram kann ich nicht nur meinen Way of Life vermitteln, sondern bin auch mit vielen Mietern und Vermietern vernetzt, die das Van Life lieben.

Apps für die Abenteuerlust

Wenn mich nach all den fabelhaften Bildern mal wieder die Abenteuerlust packt und mein eigener Camper „Paul“ vermietet ist, dann suche ich über die Paul-Camper-App nach dem passenden Gefährt in meiner Nähe.

Ich bin nicht der Typ, der beim Losfahren schon weiß, wohin es ihn verschlägt. Vielmehr möchte ich spontan bleiben, mich treiben lassen und mich von der Natur um mich herum inspirieren lassen. Das heißt natürlich auch, dass ich im Voraus nicht genau weiß, wo ich meine Zelte für die Nacht aufschlagen werde. Zum Glück habe ich park4night* entdeckt.

Die App aus Frankreich verrät mir rund um den Globus tolle Stellplätze zum Übernachten oder Hidden Spots zum Entspannen. Die Geheimtipps stammen in der Regel von Locals oder anderen Individualreisenden. Bisher wurde ich nie enttäuscht.

Es versteht sich von selbst, dass ich die Plätze so verlasse, wie ich sie vorgefunden habe. Ich respektiere die Natur und möchte meine Zeit „on the road“ gern im Einklang mit ihr verbringen.

Und wenn ich dann nachts neben meinem Bulli sitze, den Tag ausklingen lasse und zur Ruhe komme, greife ich gern zu Sky Map. Die App macht mein Smartphone zum kleinsten Planetarium der Welt und erklärt mir, was ich da eigentliche sehe.

In solchen Momenten merke ich, wie froh ich bin, mit einem Camper zu reisen und diese Freiheit zu genießen. Schon als kleines Kind habe ich sehr oft am Fenster gestanden und mit dem Feldstecher in den Himmel geschaut. Die Begeisterung für die vermeintlich kleinen Dinge habe ich mir immer erhalten.

Die etwas andere Fahrrad-App

Bin ich in Berlin und Brandenburg unterwegs, dann gehört BBBike – eine Routing-App für Radfahrer – zu meinen bevorzugten Apps. Anders als viele andere klassische Routing-Apps zeigt mir BBBike Wege an, die sich ganz nach meinen Bedürfnissen richten.

Ich habe keine Lust auf Strecken mit Kopfsteinpflaster oder Ampeln? Kein Problem – BBBike weiß Rat. So komme ich immer wieder auf neuen Wegen ins Office oder plane abwechslungsreiche Ausflüge ins Umland.

Mobil sein heißt auch mal abschalten

Mit Headspace* habe ich meine tägliche Dosis Meditation auf dem Smartphone – diese App ist einfach ideal, auf Reisen und zu Hause. Ich brauche immer wieder Momente, um mich zu erden und Klarheit zu bekommen.

Als Head of Passion mit der Verantwortung für ein 40-köpfiges Team muss ich nachhaltig gute Entscheidungen treffen. Das ist gar nicht so einfach, denn Paul Camper steckt seit seiner Gründung in einer dynamischen Wachstumsphase.

Zu guter Letzt möchte ich noch den Smart Audiobook Player hervorheben. Es ist zwar keine klassische Mobilitäts-App, aber auf Reisen ein wunderbarer Begleiter, um meine Coaching Sessions nachzuarbeiten: Play. Pause. Think.

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin auf Weltreise und Chefredakteurin vom Mobility Mag. Seit 2013 hat sie keinen festen Wohnsitz mehr und schlägt sich als digitale Nomadin um den Globus.

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