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Homescreen! App-Tipps von Michael Barillère-Scholz von Ioki

Homescreen Mobility Mag
geschrieben von Marinela Potor

In unserer Reihe „Homescreen“ verraten uns Menschen aus der Mobilitätsbranche, welche Apps für Reisen und Transport sie privat und beruflich nutzen. Heute: Michael Barillère-Scholz, CEO des Ridesharing-Anbieters Ioki. 

Wir bei Ioki arbeiten jeden Tag daran, flexible und individuelle Mobilität ohne eigenes Auto zu erschaffen, die für jeden überall und jederzeit verfügbar ist – dabei wollen wir den ÖPNV nicht ersetzen, sondern sinnvoll erweitern.

Für mich spielt Mobilität aber auch privat eine große Rolle – ich lege viel Wert darauf, individuell und dennoch nachhaltig unterwegs zu sein und interessiere mich deshalb für jede noch so kleine Entwicklung der digitalen Mobilität. Das spiegelt sich auch auf dem Homescreen meines Smartphones wider.

Homecreen Michael Barillère-Scholz Ioki

Michael Barillère-Scholz lässt sich extra noch Platz für weitere Mobilitäts-Apps. Man weiß ja nie, was die Zukunft der Mobilität bringt … (Foto: Michael Barillère-Scholz)

Flexible Mobilität auf Abruf

Unsere Ioki-App* ist mittlerweile in Frankfurt (hier allerdings bisher ausschließlich für Mitarbeiter der Deutschen Bahn), Wittlich und Hamburg verfügbar. Um unseren Service selbst regelmäßig nutzen und auch testen zu können, haben die drei Apps natürlich einen festen Platz auf meinem Homescreen. Per Klick können über die Ioki-App Fahrten auf Abruf gebucht werden.

Aber auch Call a Bike* und Flinkster* nutze ich häufig, um vor allem in Städten ohne Ioki flexibel unterwegs sein zu können. Da bin ich natürlich etwas befangen, denn Ioki ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn, aber beide Apps sind vor allem an Bahnhöfen eine schnelle und flexible Lösung, um entweder per Bike- oder Carsharing schnell von A nach B zu kommen.

Längere Reisen – beruflich und privat

Sowohl für Geschäftstermine als auch privat gehört das Reisen zu meinem Leben: Längere Reisen mit dem Zug plane– ich mit dem DB Navigator* und habe mit dem DB Streckenagent* immer einen zuverlässigen Überblick über meine bevorstehenden Zugfahrten.

Auch für Unterhaltung auf längeren Fahrten gibt es mittlerweile die verschiedensten Apps: Der kleine ICE* ist nur ein Beispiel – das bringt natürlich vor allem meinen zwei Kindern viel Freude. Hier haben sie die Möglichkeit die Geschichte rund um das Bahnfahren kennenzulernen und Spiele zu spielen. Da bin ich ein sehr stolzer Papa.

Unterwegs mit dem öffentlichen Nahverkehr

Unser Ioki-Büro hat seinen Sitz in Frankfurt und ich selbst lebe in der Nähe – oft bin ich in und um die Stadt mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs. Deshalb darf auch die RMV-App* auf meinem Smartphone nicht fehlen. Dort kann ich kurze Strecken innerhalb des Rhein-Main-Verkehrsgebietes schnell einsehen und planen.

Auch bei unseren Kunden und Partnern vor Ort nutze ich häufig den ÖPNV und die vorhandenen Transportmittel – deshalb haben auch die HVV*– und BVG-App* ihren Platz auf meinem Homescreen gefunden.

Was passiert international?

Auch den internationalen Markt haben wir bei ioki im Blick: Wie sieht Mobilität auf Abruf in anderen Ländern aus? Gibt es Unterschiede? Apps wie cabify* und whim* geben einen Einblick in internationale Angebote und lassen sich bei Auslandsaufenthalten direkt testen.

Mobil – immer und überall

Was Mobilitäts-Apps angeht, bin ich quasi für alles gewappnet und der Markt hat einiges zu bieten – mit waze* habe ich immer einen Echtzeit-Überblick über die aktuelle Verkehrssituation. Hier teilen Nutzer ihre Verkehrsdaten und Informationen und helfen sich so gegenseitig.

Für den seltenen Fall, auf dem Wasser mobil sein zu wollen, gibt es auch eine App für Fähren: aFerry*. So kann man auch per Smartphone einfach eine Verbindung auf dem Wasser buchen.

Der Mobilitätsmarkt befindet sich in einem starken Wandel und ich bin gespannt, was die Zukunft noch alles bereithält – ein bisschen Platz auf dem Homescreen habe ich ja noch 😉

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin auf Weltreise und Chefredakteurin vom Mobility Mag. Seit 2013 hat sie keinen festen Wohnsitz mehr und schlägt sich als digitale Nomadin um den Globus.

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