Start-ups Transport

Homescreen! App-Tipps von Timo Nührich von Drive By

Homescreen Mobility Mag
geschrieben von Marinela Potor

In unserer Reihe „Homescreen“ verraten uns Menschen aus der Mobilitätsbranche, welche Apps für Reisen und Transport sie privat und beruflich nutzen. Heute: Timo Nührich, Mitgründer des Berliner Carsharing-Anbieters Drive By Mobility.

Seit mehr als einem Jahr bin ich nun bei Drive By Mobility. Ab Oktober werden wir MILES heißen und als Berliner Carsharing-Startup weiter den Status Quo des Marktes infrage stellen. Ein eigenes Fahrzeug, man kann es sich denken, besitze ich schon länger nicht mehr.

Ist in Metropolen auch kaum notwendig. Mein Alltag besteht dennoch im starken Maße aus Reisen und dauerndem Unterwegssein. Ich versuche dabei immer Effizienz, Nachhaltigkeit und Spaß miteinander zu kombinieren.

Soll heißen, natürlich versuche ich in erster Linie schnell zum Ziel zu kommen, aber auch die Ökobilanz ist mir wichtig. Die Freude am Reisen entsteht dann meistens von ganz alleine.

Homescreen Timo Nührich Drive By

Timo Nührich nutzt gerne die komplette Bandbreite der Mobilitätsangebote. (Foto: Timo Nührich)

Vielfalt macht flexibel

Ich nutze fast alle bekannten Mobilitätsanbieter. National wie international. Ich finde, erst die Vielfalt an Anbietern macht das mobile Leben so richtig cool. Außerdem möchte ich natürlich den Wettbewerb kennen und verstehen. Auf meinem Handy habe ich aber alle sehr regelmäßig genutzten Apps auf einer Seite zusammengefasst. Daran lassen sich auch meine Favoriten ablesen

.Jeden Tag irgendwie mobil, entscheide ich mich vor jedem Weg von A nach B aufs Neue, welches Mobilitätsmittel das Richtige ist. Wenn man sich mal nicht so gut auskennt ist der Blick auf Google Maps* erste Pflicht. Meine absolute Basis-App.

Teilen ist Luxus

Im zweiten Schritt verschaffe ich mir häufig einen Blick über die Sharing-Optionen vor Ort. Meine Wahl ist dabei die Free2Move App* – übersichtlich und alle Anbieter gebündelt.

Nichts besitzen zu müssen, ist für mich riesiger Luxus. Denn eigentlich ist alles verfügbar und man ist nicht angewiesen aufs eigene Verkehrsmittel. Ich merke das jeden Morgen, wenn ich auf die Pedale steige. Hier nutze ich die Call-a-Bike-App* der Deutschen Bahn. Es gibt nichts Schöneres als mit dem Rad durch die Stadt zu cruisen.

Aber in Berlin brauche ich kein Eigenes für den alltäglichen Gebrauch. Es ist wie mit Autos, je weniger Fahrzeuge es in einer Stadt gibt, desto lebenswerter ist es doch. Deswegen bin ich großer Fan der Sharing-Economy.

Wenn ich geschäftlich oder privat mal Fliegen muss, bevorzuge ich die Lufthansa*. Innerhalb Deutschlands finde ich die Bahn* einfach cool. Hier kann ich die Zeit am effizientesten nutzen und während der Fahrt arbeiten.

Unsere Drive-By-Fahrzeuge* nutze ich am liebsten, wenn ich super bequem längere Wege in der Stadt zurücklegen muss, aber auch wenn ich am Wochenende mal wieder in die Natur zum Chillen möchte oder ein Ikea-Einkauf ansteht. Dann liebe ich einfach unsere VW Bullis.

Schuhe und Musik stets im Gepäck

Auf zwei Sachen verzichte ich auf Reisen niemals – Sport und Musik. Die App Nike Run Club* steht nicht grundlos weit oben – meine Laufschuhe habe ich immer im Gepäck.

Nicht weniger wichtig ist die Spotify-App*. Nicht nur beim Sport, sondern vor allem bei Bahnfahrten oder Flügen sind die Kopfhörer und meine Playlists ein Muss. Und beim Lesen des Enduro Mag* träume ich dann vom nächsten Mountainbike und Surfurlaub…

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin auf Weltreise und Chefredakteurin vom Mobility Mag. Seit 2013 hat sie keinen festen Wohnsitz mehr und schlägt sich als digitale Nomadin um den Globus.

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