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Marriott Homes and Villas: Wie Airbnb – aber mit Luxusschlössern und Privatstrand

Unterkunft Homes and Villas Marriott International Costa Rica
So wie dieses Strandhaus in Costa Rica sehen die neuen Privatunterkünfte von Homes and Villas aus. (Foto: Marriott International)
geschrieben von Marinela Potor

Marriott macht auf Airbnb. Unter dem Namen „Homes & Villas“ hat die internationale Hotelkette jetzt ein neues Angebot eingeführt: Privatunterkünfte.

Dabei können Gäste voll ausgestattete Eigenheime über die neue Online-Plattform von Marriott buchen. Hausbesitzer können wiederum ihre Objekte zur Miete einstellen. Da hören die Gemeinsamkeiten zwischen Homes and Villas und Airbnb aber auch fast schon auf.

Denn bei den Unterkünften von Marriott handelt es sich nicht um irgendwelche 0815-Häuser, sondern um Luxus-Eigenheime.


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Cottage im kalifornischen Weinland bis irisches Schloss

Dazu gehören laut Marriott International zum Beispiel:

  • Ein Cottage auf einem Sechs-Hektar-Grundstück mitten im kalifornischen Weinland
  • Eine Villa in Sorrent – mit Infinity Pool und Blick aufs Mittelmeer
  • Ein irisches Schloss aus dem 18. Jahrhunder, mit privatem See
  • Ein Londonder Stadthaus inklusive Kletterwand

Derart exklusive Unterkünfte sind selbst beim Premium-Programm von Airbnb, „Airbnb Plus“, schwer zu finden.

Wie viel die Unterkünfte bei Marriott kosten? Sicher teuer! Das kann man aber nur vermuten. Denn bislang ist das Angebot noch nicht freigeschaltet.

2.000 Unterkünfte an 100 Standorten

Das soll aber nach Angaben von Marriott International noch in dieser Woche passieren. Dann können Reisende diese Luxus-Unterkünfte direkt über die Webseite von Homes and Villas buchen.

Marriott verspricht 2.000 Unterkünfte an über 100 Standorten in den USA, Europa, in der Karibik und Lateinamerika.

Auch wer ganz klassisch nach einem Hotelzimmer auf der Seite von Marriott sucht und einen Aufenthalt von drei Tagen oder mehr angibt, wird die Angebote von Homes and Villas angezeigt bekommen.

Homes and Villas könnte Goldgrube werden

Die Idee zu den Privatunterkünften ist aus einem Pilotprojekt bei Marriott hervorgegangen. Ein Jahr lang testete die Hotelkette mit ausgewählten Gästen in Europa das Konzept.

Dabei stellte sich heraus, dass vor allem Privatreisende – also Pärchen oder Familien – das Angebot nutzten. Besonders interessant für Marriott: Der durchschnittliche Aufenthalt von Gästen in diesen Privatunterkünften war drei Mal so lang wie ein typischer Hotelaufenthalt.

Damit ist natürlich auch klar, warum Marriott sich dazu entschlossen hat, das Programm offziell auszurollen: Es könnte sich als wahre Goldgrube erweisen.

Update vom 14. Mai, 2019

Mittlerweile ist die Website live gegangen und erste Unterkünfte können schon gebucht werden. Dabei solltest du wissen: Genauso exklusiv wie die Villas und Schlösser bei Homes and Villas sind auch die Preise.

„Skihütten“ in Aspen, Colorado liegen zwischen rund 300 und 8.000 Euro pro Nacht. Bei den Strandhäusern auf St. Tropez gibt es den Preis nur auf Nachfrage.

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitätstrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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