Transport

Homescreen! App-Tipps von Meike Neitz

Homescreen Mobility Mag
geschrieben von Marinela Potor

Google Maps, mytaxi oder Deutsche Bahn – welche Apps für Reisen und Transport nutzen eigentlich Menschen aus der Mobilitätsbranche? Das wollen wir in unserer Reihe „Homescreen“ herausfinden.

Diesmal stellt Meike Neitz, viel reisende und stets mobile Kommunikations- und Strategieberaterin der Zukunftsmanufaktur ihre Mobilitäts-Apps vor – die sie übrigens während einer Zugfahrt zusammengetragen hat.

Für mich gehört zum größten Luxus unserer Zeit die „unbegrenzten Mobilitätsmöglichkeiten“. Wissen wir das eigentlich genug zu schätzen?
Noch nie hatten wir so viele unterschiedliche und preiswerte Wege und Optionen, um von A nach B zu kommen. Was für eine Freiheit!

Dieser Mobilität ist es unter anderem zu verdanken, dass die Welt tatsächlich ein wenig kleiner geworden ist. Und immer noch wird an weiteren Mobilitätslösungen gearbeitet – wer weiß, wie und womit wir uns in Zukunft fortbewegen werden

Das Thema unterwegs und mobil sein spiegelt sich auch auf meinem Homescreen wider: Ich habe kein Auto, bin allerdings viel auf Tour – als überzeugte Fahrradfahrerin natürlich so oft es geht mit meinem eigenen Rad, aber natürlich auch mit allen möglichen anderen Verkehrsmitteln.

Homescreen Mobilitäts-Apps Meike Neitz

Von Bikesharing bis ÖPNV – es gibt kaum ein Verkehrsmittel, das auf Meike Neitz‘ Homescreen nicht vertreten ist (Foto: Meike Neitz)

Von A nach B

In einer Stadt wie Köln empfinde ich Autofahren eher als eine Strafe, als ein optimales Fortbewegungsmittel – daher ist die Bahn meist meine zweite Option und die dazugehörige App von KVB mobil* immer wieder in Nutzung.

Vorsichtig ausgedrückt muss ich sagen, dass es was Netz, Organisation und Komfort angeht, noch viel Optimierungspotential steckt, aber immerhin – die Busse und Bahnen rollen und haben mich letztlich noch immer an mein Ziel gebracht.

Zum Feiern

Gerade abends, wenn es für ein Event oder zum Tanzen in die Innenstadt geht (ich wohne ein ganz klein wenig außerhalb), ist DriveNow* perfekt: eine gute App, reibungsloser Service und zum Glück sind in meiner Ecke auch oft fahrbare Untersätze auf Abruf bereit.

Auf zwei Rädern

Okay, jetzt bin ich schon wieder beim Fahrrad, aber auch das Bikesharing über DB – Call a Bike* kommt mir oft sehr gelegen. Die Kombination der oben angesprochenen verschiedenen Mobilitätslösungen ist einfach perfekt. Und nichts ist doch entspannender als eine kleine Strampeltour nach Hause – und man spart gleich noch das Taxigeld.

Kreuz und quer durch Deutschland

Die Deutsche Bahn* an sich ist für mich überregional einfach unerlässlich! Wenn sie mal pünktlich ist liebe ich das Fahren mit der Bahn, und die App ist einfach top!

Durch die Lüfte

Da der Flughafen Köln-Bonn ein totaler Germanwings-Hub ist, kommten die „deutschen Flügelchen“ für mich als Erstes in Frage und die App von Eurowings* ist daher relativ präsent auf meinem Smartphone.

Zusätzlicher Mehrwert: Wenn ich mal schlechte Laune und Fernweh habe, fungiert sie als kleines Ablenkungs- und Therapiemittel. So kann ich immer nach neuen Destinationen suchen und Pläne für eine baldige „kleine Flucht“ schmieden.

Nun geht Europa mit Eurowings ja hervorragend, darüber hinaus braucht man für Flüge natürlich noch eine „globalere“ Lösung. Ich fühle mich bei Skyscanner* immer gut aufgehoben, wenn es um die Planung meines nächsten größeren Trips geht.

Mobil sein heißt auch fit sein

Mobil zu sein bedeutet für mich nicht nur, buchstäblich „nach vorne“ zu kommen, sondern auch, dass ich mich fit und gut fühle. Daher teste ich gerade die Fitnessapp Kernwerk* – ein junges Kölner Startup.

Sehr intuitive Anwendung, schickes Design und ein komplett individualisiertes Sporttraining, das sich anfühlt, als hätte es ein Personal Trainer (den ich noch nie hatte) eigens für mich ausgearbeitet.

Auch spannend:


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin auf Weltreise und Chefredakteurin vom Mobility Mag. Seit 2013 hat sie keinen festen Wohnsitz mehr und schlägt sich als digitale Nomadin um den Globus.

Kommentieren