Transport

Mobility Mag Adventskalender: Tür 5 – visi-match.com, das Airbnb für Container

Mobility Mag Adventskalender 2018
24 Tage, 24 innovative Mobility-Ideen. (Foto: Pixabay / Efraimstochter)
geschrieben von Marinela Potor

24 Tage, 24 kreative Mobility-Ideen. Im Mobility Mag Adventskalender öffnen wir jeden Tag ein Türchen zu einem Unternehmen oder einem Konzept, das Mobilität auf eine neue, kreative Art erlebbar macht. Heute: visi-match.com, das Airbnb für Container.

Die meisten von uns denken wahrscheinlich nicht besonders oft über Container nach. Die sieht man am Hafen, auf LKWs und wir wissen, dass darin Waren transportiert werden.

Doch genau da fängt da Problem schon an. Es sind nämlich nicht immer Waren in den Container. Wenn zum Beispiel ein voller Container am Ziel ankommt, muss er im Anschluss leer ins Depot gefahren werden. Wird etwas exportiert, muss der Container wiederum zum Ladeort gelangen. Auch hier fährt damit ein leerer Container.

Kurz gesagt, es fahren eine Menge leerer Container leer herum. Und das bedeutet immer auch Verschwendung. Von Ressourcen, von Energie, von Zeit, von Geld.

Das kann man besser organisieren, sagt die Visi Trans GmbH aus Bückeburg. Das Unternehmen hat deshalb visi-match.com gelauncht, eine Art Airbnb für Container.

Die Idee

In Deutschland finden jährlich etwa 15 Millionen Containerbewegungen mit Seefracht statt. Dabei muss es in vielen Fällen möglich sein, leere Container mit wartender Ware zu vernetzen.

Nur gab es bislang weder ein einheitliches Datenformat noch eine zentrale Stelle, an der man freie Kapazitäten mit Ware in Echtzeit vernetzen konnte.

Genau das bietet visi-match.com.

Die Technologie

Das Vermittlungssystem erfolgt über ein Onlineportal nach dem Airbnb-Prinzip. Auf der einen Seite können Nutzer frei werdende Importcontainer einstellen, die “Direktdreher”. Auf der anderen Seite melden Nutzer wartende Ware.

Alles erfolgt auf einer Plattform, über einfachen Upload. Es gibt keine umständlichen Listen in zig Formaten, deren Information nach wenigen Stunden schon wieder veraltet ist. Die Unternehmen bezahlen nur, wenn der Match erfolgreich ist.

Damit entfallen Leerfahrten, der Ertrag steigt und auch die Umwelt profitiert.

Noch mehr gute Mobility-Ideen gibt’s in unserem Mobility Mag Adventskalender.

Zum Weiterlesen


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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin auf Weltreise und Chefredakteurin vom Mobility Mag. Seit 2013 hat sie keinen festen Wohnsitz mehr und schlägt sich als digitale Nomadin um den Globus.

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