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Qlio Velo: Sieht aus wie ein Auto – ist aber ein E-Bike… mit endloser Reichweite!

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Neuester Velomobil-Star auf Indiegogo: Qlio Velo. (Foto: Screenshot / Facebook)

Qlio Velo ist ein brandneues Velomobil, das auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo durchstarten will. Das E-Bike bietet nicht nur viel Komfort, sondern auch endlose Reichweite – und sogar ein Bett! Wir stellen dir das außergewöhnliche Elektrofahrzeug genauer vor.

So ein bisschen erinnert Qlio Velo von außen an Oldtimer-Automobile aus dem frühen 20. Jahrundert. Innen ist aber moderne Technik verbaut – und die entspricht eher einem E-Bike plus plus plus.

Bett im Bike und Reichweite ohne Ende

PLUS, weil das Elektrogefährt sehr viel mehr Features bietet als E-Bikes oder andere Velomobile. Ja, auf den ersten Blick hat Qlio Velo die gängie Velomobil-Ausstattung. Dazu gehört ein Elektromotor, der sich beim Treten einschaltet, wie beim Pedelec. Auch ist das Fahrzeug mit einer Karrosserie umgeben, überdacht und bietet durch Verglasung auch Schutz vor Regen.


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Drinnen ist Raum für zwei Personen. Und auch die vier Räder sind nicht mehr so ungewöhnlich. Quadricycle (vier Räder) sowie Tricars (drei Räder) erleben bei Velomobilen gerade ein Comeback.

Doch anders als viele vergleichbare Fahrzeuge ist Qlio Velo nicht (nur) für die Stadt gedacht. Ganz im Gegenteil.

Neben dem E-Antrieb hat das Qlio Velo auch noch einen separaten Generator eingebaut. Dieser kann allein durch Tretkraft aufgeladen werden. Eine Steckdose brauchst du also nicht. Theoretisch kannst du damit also überall, egal ob im Dschungel oder in der Wüste fahren und hast endlose Reichweite.

Noch dazu kannst du die Sitze umklappen und zu einem Bett umbauen. Das macht das E-Fahrzeug zu einem idealen Reisemobil.

Das ist Absicht. Das internationale Team hinter Qlio Velo wollte ganz bewusst ein vielfältiges Gefährt bauen, das sowohl komfortabel, flexibel als auch sicher ist.

Das „sicherste Velomobil der Welt“

Sicherheit war den Gründern generell sehr wichtig. Auf der Website wirbt das Team damit, dass Qlio Velo zwar nicht das schnellste, dafür aber das sicherste Velomobil sei.

Tatsächlich fährt es in der Spitze lediglich 25 Kilometer pro Stunde. So fällt es auch gesetzlich in die Kategorie der Pedelecs. Das Gefährt ist rundum mit einem speziellen Schaum ausgestattet, der sowohl einen Aufprall gut abfedern kann als auch feuerfest ist.

Zu den weiteren Sicherheitsfeatures gehören:

  • eine Handbremse,
  • hydraulische Bremsen,
  • Sicherheitsgurte,
  • eine Fernbedienung zum Abschließen sowie
  • ein Alarmsystem.

Und falls du dich gerade fragst, warum das Velomobil so komfortabel sein soll – auch hier haben sich die Entwickler viele smarte Details überlegt. Dazu gehören: tragbare Boxen, USB-Anschlussstelle, Leselampen, Klimaanlage und Heizung und der bereits erwähnte klappbare Vordersitz.

Mit 3,40 Meter Länge, 1,45 Meter Breite und 1,65 Meter Höhe ist das Qlio Velo nicht riesig, aber durchaus geräumig für zwei Personen.

Ach so, und das E-Fahrzeug ist angeblich auch zu 100 Prozent recyclebar und mehr als 70 Prozent der Ausstattung ist angeblich aus biologisch abbaubaren Materialien hergestellt.

Qlio Velo: Erst 22 Euro gesammelt

Aktuell kannst du das Velomobil in vier Farben – rot, blau, grün und gelb – sowie in vier Ausführungen – 250 Watt, 500 Watt, 750 Watt und 1.000 Watt – kaufen. Beziehungsweise: auf Indiegogo erstehen.

Die Preise reichen mit Rabatten von 5.428 Euro für die 250-Watt-Ausführung bis zu 5.876 Euro für die 1.000-Watt-Variante. Allerdings hast du natürlich, wie immer bei Crowdfunding-Projekten, keine Garantie, dass am Ende wirklich ein Produkt entsteht. So hat Qlio Velo seit Kampagnenstart vor drei Wochen auch bislang nur 22 Euro vom Investitionsziel von rund 90.000 Euro einsammeln können. 

Bislang gibt es auch nur einen Prototyp. Das Team möchte aber die Lieferungen bereits im Juni 2020 starten. Produktionsstätten soll es in den USA, Myanmar, Deutschland und Rumänien geben.

Die Idee ist zumindest ansprechend. Dem Team ist daher zu wünschen, dass sie sich ihren Traum erfüllen und das Qlio Velo herausbringen können.

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitätstrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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