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Bayern soll durchgängiges Radverkehrsnetz bekommen

Fahrradweg
geschrieben von Redaktion Mobility Mag

Mit dem neuen Radverkehrsprogramm „Bayern 2025“, das Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann heute vorgestellt hat, möchte man den Radverkehr im südlichen Bundesland verstärken. Bayern soll bis 2025 ein durchgängiges Radverkehrsnetz bekommen.

Dabei will der Freistaat nach eigenen Angaben auch die Infrastruktur sowie die Verkehrssicherheit für Radler weiter verbessern. 400 Millionen Euro sollen von 2016 bis 2025 vor allem in den Radwegebau entlang von Bundes- und Staatsstraßen investiert werden. Bei allen Aktivitäten der Radverkehrsförderung seien die Kommunen in Bayern „unsere wichtigsten Partner“, wie es heißt.

Damit Radfahrer sich besser orientieren können und sicher mit dem Fahrrad unterwegs sind, sollen die Strecken im Radverkehrsnetz einheitlich beschildert werden. „Wir werden nicht nur unsere eigenen Radwege noch besser beschildern, sondern übernehmen auch die Kosten für die wegweisende Beschilderung der Kommunen“, sagte Joachim Herrmann.

Damit noch mehr Menschen auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel umsteigen, sieht der Plan vor, das Fahrrad besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verknüpfen. So sollen bis zu 4000 Fahrradabstellplätze pro Jahr an Bahnhöfen und Haltestellen errichtet werden.

Ziel sei es außerdem, die Fahrradmitnahme im Schienenpersonennahverkehr zu verbessern. Bis zum Jahr 2025 soll der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen in Bayern von gegenwärtig 10 Prozent auf 20 Prozent steigen.

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