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Bei SpaceX kannst du jetzt Ridesharing-Reisen ins Weltall buchen

Ab sofort kannst du bei Space X Ridesharing-Reisen ins All buchen. (Foto: CC BY-NC 2.0 / Flickr / Space X)

Das ist Ridesharing mal anders: Das private Weltraumunternehmen SpaceX bietet ab sofort „günstige“ Ridesharing-Angebote für private Reisen ins Weltall. 

Weltraumreisen für alle. Das ist das erklärte Ziel von privaten Raumfahrtfirmen wie SpaceX. Dazu hat SpaceX jetzt ein neues Angebot im Petto: Privatleute können über einen Online-Konfigurator Ridesharing-Reisen ins Weltall buchen.

SpaceX will Weltraumreisen „erschwinglich“ machen

Denn auch wenn private Reisen ins Weltall schon (bald) möglich sind, sind sie natürlich immer noch sehr teuer. Darum hat SpaceX sich etwas überlegt, um die Kosten zu senken: Raketen-Ridepooling.

Anstatt also eine komplette Rakte für sich alleine zu reservieren, können Interssierte beim Ridesharing-Angebot einen Platz in der Rakete Falcon 9 buchen und sich so die Kosten teilen.

Damit kann SpaceX Weltraumfahrten „schon“ ab einer Million US-Dollar pro Person anbieten. Zum Buchen durchläuft man, ähnlich wie bei anderen Online-Reiseportalen, ein Menü mit unterschiedlichen Optionen.

Beim Online-Konfigurator kannst du zu zunächst zwischen verschiedenen Umlaufbahnen (sonnensynchron, polare Umlaufbahn oder oberflächennaher Orbit) wählen. Danach wählst du dein Wunschdatum. Laut Website sind erste Buchungen frühestens ab Juni 2020 buchbar.

Als Letztes gibst du das Transportgewicht ein und bekommst damit einen Kostenvoranschlag.

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Über das Web-Tool kannst du deine Weltraumreise wie einen Tesla konfigurieren. (Foto: Screenshot / SpaceX)

Man wird direkt zur Kasse gebeten

Sobald man hier weitergeht, kann man seine Weltraumreise personalisieren. Dazu gehört zum Beispiel die Auswahl des Launch-Gefährts oder extra Sprit. Du kannst auch eine Versicherung abschließen. Diese scheint im Basispreis aber schon enthalten zu sein.

In der simpelsten Variante kostet das Ridesharing bei SpaceX damit wirklich eine Million US-Dollar.

Wer jetzt denkt, das sei nur ein theoretisches Angebot, um Interessenten zu finden, irrt. Denn man kann tatsächlich über das Portal schon eine Reservierungsanfrage herausschicken und wird dann direkt zur Kasse gebeten. Es werden sofort 5.000 US-Dollar als Anzahlung fällig.

Wird die Reservierung akzeptiert, muss man schon die erste Rate von 395.000 US-Dollar zahlen und schließlich bis zum Abflug zwei weitere Raten.

Sollte der geplante Raketen-Launch abgesagt oder verschoben werden, kann man wohl eine neue Reise buchen – allerdings dann mit einem Aufpreis von zehn Prozent für die Umbuchung.

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitätstrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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