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Die winzigen Brückenhäuschen von Amsterdam: Diese Minihotels sind klein, aber oho!

Sweets Hotel, Amsterdam, Brückenhäuser
Die ausrangierten Brückenwärterhäuschen liegen in ganz Amsterdam direkt am Wasser verteilt. (Foto: Sweets Hotel)
geschrieben von Vivien Stellmach

Brückenhäuser und Amsterdam gehören einfach zusammen. Das urbane Wohnmodell Sweets Hotel erweckt sie wieder zum Leben und vermietet 28 ausrangierte Häuschen direkt am Wasser. Touristen können die niederländische Hauptstadt damit in guter alter Brückenwärter-Tradition erleben.

Die winzigen Brückenhäuser haben in Amsterdam eine lange Tradition. Früher haben alte Brückenwärter kontrolliert, wer oder was die Brücken passiert. Sie öffneten und schlossen die Wege über die Kanäle und wohnten in den niedlichen, kleinen Häuschen.

Dann kamen die automatischen Kontrollsysteme, und die Häuschen an den Kanälen verloren ihren eigentlichen Zweck. Bis 2013, als das innovative Wohnmodell Sweets Hotels in Amsterdam vorgestellt und die kleinen Wohnobjekte wieder zum Leben erweckt werden durften – und zwar als Minihotels.


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Während man in einem der Tiny Houses wohnt, kann man einen unvergleichlichen Ausblick auf das Amsterdamer Wasser genießen. (Foto: SWEETS hotel / Lotte Holterman)

Sweets Hotel: Klein, aber oho!

Die Idee zu den ausrangierten Häuschen hatten das Architekturbüro Space & Matter, die Immobilienfirma Grayfield sowie die Gründer des Lloyd Hotel & Cultural Embassy, Suzanne Pxenaar, Otto Nan und Gerrit Groen.

Insgesamt stehen in Amsterdam 28 Brückenwärterhäuschen direkt am oder auf dem Wasser zur Verfügung. Sie liegen in der ganzen Stadt verteilt und sind für zwei Personen konzipiert.

Die Tiny Houses sind klein und niedlich, aber auch ganz schön oho: Für das Wohnkonzept wurden die Häuschen nämlich teilweise auch frisch umgebaut und modernisiert. Deshalb repräsentieren sie auch die verschiedensten Architekturstile von der Amsterdamer Schule bis hin zur Moderne.

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Die kleinen Häuschen liegen direkt am Wasser. (Foto: SWEETS hotel / Lotte Holterman)

 

Backsteinhäuschen aus den 1950ern

So steht hinter jedem Brückenhäuschen auch eine eigene Geschichte. Es gibt alte Backsteinhäuschen aus den 1950ern, aber auch moderne Wohnobjekte von 2009. Für die individuelle Umgestaltung war Space & Matter verantwortlich.

In gewisser Weise spiegeln die restaurierten Minihotels also auch wider, wie sich die Architektur in Amsterdam über die Jahrhunderte gewandelt hat.

Wer sich für eine Nacht im Tiny House entscheidet und seine Zeit in der Stadt nutzt, um sich auch einige der anderen Objekte anzusehen, kann also so etwas wie eine kleine Zeitreise machen.

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Eines ist in allen 28 Unterkünften garantiert: Ein wunderschöner Ausblick auf Amsterdam. (Foto: SWEETS hotel / Lotte Holterman)

Panoramablick aufs Wasser

Ab 120 Euro pro Nacht kann man dank Sweets Hotel zu zweit auf unvergesslich kleinem Raum in einem der Brückenhäuschen übernachten. Auf der Website kann man sich unterschiedliche Locations ansehen.

Die Häuschen lassen sich dann bei der Ankunft mit einem mobilen Schlüsselsystem öffnen. Man holt sein Smartphone heraus, sperrt die Tür auf und spaziert herein.

Ein paar Tage vor der Ankunft erhält dafür jeder Gast auch eine kurze E-Mail mit allen wichtigen Informationen zur Installation der entsprechenden App.

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Das Interior unterscheidet sich von Haus zu Haus, doch eingerichtet ist es immer gemütlich und stilvoll. (Foto: SWEETS hotel / Lotte Holterman)

Ausgestattet sind die Minihotels immer mit einem Doppelbett, einem Bad, Dusche und WLAN. Einen Minikühlschrank und Geschirr stehen zur Verpflegung natürlich auch bereit.

So verschieden die Häuschen dabei auch aussehen können, eines ist immer garantiert: Ein herrlicher Panoramablick aufs Wasser und die wunderschöne Umgebung.

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Über den Autor

Vivien Stellmach

Vivien Stellmach ist seit Mai 2019 Redakteurin beim Mobility Mag.
Nebenbei schreibt sie als freie Autorin über alternative Musik für das VISIONS Magazin. Sie liebt Fußball, steht seit ihrem siebten Lebensjahr selbst auf dem Rasen und hält zum SV Werder Bremen.

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