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Kein Scherz! Taco Bell hat jetzt ein Hotel

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Das Taco Bell Hotel ist genauso kitschig wie es aussieht. (Foto: Screenshot / CNTraveler)
geschrieben von Marinela Potor

Und ja – natürlich kannst du hier auch das Essen von Taco Bell per Roomservice bestellen!

Erinnerst du dich noch an den Werbespot aus den 90ern mit dem mexikanischen Chihuahua-Hund, der sagt: „Yo quiero Taco Bell!“ (Ich will Taco Bell)?

Die meisten kennen Taco Bell seitdem als billiges US-Texmex-Restaurant, das qualitätsmäßig für viele weit unter anderen Fastfood-Ketten wie McDonald’s oder Burger King, liegt – auch wenn sich das in letzter Zeit drastisch geändert hat.

Doch nun kommt’s:  Taco Bell hat jetzt ein eigenes Hotel eröffnet!

Zimmer nicht so günstig wie das Essen

Seit diesem Monat kannst du im „The Bell: A Taco Bell Hotel and Resort“ in Palm Springs in Kalifornien einchecken. Das Wort „Resort“ meint Taco Bell dabei ernst.

Anders als das günstige Essen in den Restaurants sind die Zimmer hier nämlich nicht unbedingt preiswert. Die Preise starten bei 169 US-Dollar pro Nacht.

Doch was erwartet die Gäste überhaupt im The Bell?

Taco-Bell-Hotel: Irgendwo zwischen lustig und schlechter Geschmack

Nun ja, das Hotel könnte man irgendwo zwischen lustig, kitschig und schlechter Geschmack beschreiben.

Auf den Zimmerwänden prangt groß das Logo von Taco Bell. Als Dekoration gibt es gerahmte Bilder der berühmten hauseigenen Fire-Sauce.

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Hier vergisst du nicht, dass du bei Taco Bell übernachtest. (Foto: Screenshot / CNTraveler)

Selbstverständlich findet sich im The Bell auch ein Souvenierladen und wer sich in den hoteleigenen Frisörladen begibt, könnte am Ende sogar mit einer Frisur namens Cinnabon Delights herauskommen (benannt nach einem Dessert von Taco Bell).

Doch das größte Highlight ist natürlich das Essen im Taco-Bell-Hotel. Selbstverständlich können Gäste hier Gerichte wie den Power Menu Burrito oder Nacho-Pommes aus den bekannten Ketten bestellen. Doch darüber hinaus hat der Restaurant-Chef im Hotel, Rene Pisciotti, auch einige exklusivere Gerichte im Angebot.

Seine Spezialität sind regionale Zutaten und Gerichte, die er mit einem Taco-Bell-Flair „verfeinert“. Beispiel gefällig? Da wäre etwa der Avocado-Toast mit Radieschen auf Vollkornbrot – und dazu eine Portion Diablo Puffs.

Nur ein kurzer Hype?

Das alles klingt zugegebenermaßen ziemlich abgefahren und natürlich steckt dahinter ein einzig großer Marketing-Coup. Doch ein Scherz ist es nicht. Taco Bell ist es durchaus ernst damit, seine Marke auf ein exklusiveres Niveau zu heben und ein teures Hotel in Kalifornien könnte nur der Anfang sein.

Das Konzept scheint erstmal aufzugehen. Zur Eröffnung reisten Taco-Bell-Anhänger aus 21 US-Bundesstaaten ins The Bell. Die Zimmer waren innerhalb von Minuten ausverkauft.

Fragt sich nur, ob das Taco-Bell-Hotel auch nach dem ersten Hype noch Gäste anlocken kann.

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitätstrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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