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Überraschend! Das verrät Twitter uns über deutsche Autofahrer

BMW X1 auf Straße mit Landschaft
Twitter-Studie liefert interessante Einsichten zu deutschen Autofahrern. (Foto: BMW Group)
geschrieben von Marinela Potor

Wer hätte es gedacht?! Wer etwas über deutsche Autofahrer lernen will, der schaut am besten bei Twitter vorbei. Eine neue Studie von Twitter Deutschland liefert überraschende Erkenntnisse.

Was bewegt den deutschen Autofahrer? Wo informiert er sich über neue Modelle? Wie oft möchte er ein neues Auto? Antworten auf diese Fragen liefert überraschenderweise das soziale Netzwerk Twitter.

Deutsche Autofahrer sind nämlich offenbar vor allem auf dieser Plattform unterwegs. Eine aktuelle Studie von Twitter Deutschland liefert einige überraschende Erkenntnisse.


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Deutsche sind echte Autofans

Okay, das ist vielleicht nicht so überraschend. Wohl aber in dieser Größenordnung. Wie die Analyse „#Auto Research 2019 Germany“ von Twitter Deutschland zeigt: 62 Prozent der deutschen Twitter-Nutzer wollen sich stets über Neuigkeiten in der Autobranche informieren. Zum Vergleich: Lediglich 49 Prozent der Twitter-User weltweit sind derart stark an Autos interessiert.

Autofahrer tauschen sich auf Twitter aus

Dabei nutzen die deutschen Autofahrer Twitter nicht nur, um sich zu informieren. 40 Prozent der Nutzer teilen hier laut Twitter Deutschland regelmäßig Auto-Content mit anderen Nutzern. Dazu gehören vor allem Videos, und zwar zu Tests, Expertenbeiträgen oder neuen Modellen.

Ebenfalls interessant: Auch Freunde und Familie tauschen sich bei einem Neuwagenkauf gerne über Twitter auf.

Jeder Zweite will ein neues Auto

Obwohl es in Deutschland vor allem viele junge Menschen gibt, die keinen Wert auf ein eigenes Auto legen, ist dies auf Twitter eindeutig nicht der Fall. Mehr als jeder zweite Twitter-Nutzer (55 Prozent) denkt darüber nach ein neues Auto zu kaufen.

Alle vier Jahre ein Neuwagen

Offenbar warten die Deutschen auch nicht lange, bis sie sich ein neues Auto kaufen – zumindest gilt das für die Autofahrer auf Twitter. Hier zeigt sich in der Analyse, dass beinahe drei Viertel aller deutschen Twitter-Nutzer sich alle vier Jahre in neues Auto zulegen.

Es gibt aber auch Nutzer, die sich wesentlich häufiger einen neuen PKW kaufen. Mehr als ein Drittel (36) Prozent kaufen sich jedes Jahr ein neues Auto und 18 Prozent tun dies sogar alle sechs Monate!

Auch was den Preis angeht, sind die Deutschen offenbar spendabler, wenn es um Autos geht. 30.000 Euro für einen Neuwagen wollen lediglich 34 Prozent der Internetnutzer ausgeben. Bei den Deutschen ist das mit 47 Prozent jeder zweite, der so viel Geld ausgeben möchte.

Elektroautos werden beliebter

Deutsche Autofahrer auf Twitter scheinen neuen Antriebsformen weniger skeptisch gegenüberzustehen als der deutsche Durchschnitt. Denn auf dem sozialen Netzwerk wollen 72 Prozent der Nutzer ein Hybridfahrzeug kaufen und 60 Prozent denken über den Kauf eines Elektroautos nach.

Am liebsten BMW

Die liebste Marke der deutschen Twitter-Nutzer ist BMW. 19 Prozent der befragten Nutzer sagten, ihr aktuelles Auto sei ein BMW. Danach folgen Volkswagen (16 Prozent), Audi (15 Prozent) und Opel (11 Prozent).

Eins kann man also festhalten: Deutsche Twitter-Nutzer bevorzugen deutsche Automarken.

Twitter-Studie mit drei überraschenden Einblicken

Natürlich ist dies nur ein kleiner Einblick in die Seele der deutschen Autofahrer und sicher nicht allgemein repräsentativ. Interessant – und teilweise überraschend – ist es aber trotzdem.

Denn erstens gibt es scheinbar durchaus einen großen Anteil von Autofahrern in Deutschland, die – entgegen aller Vorurteile – dem Verbrennungsmotor skeptisch und den Elektroautos offen gegenüber stehen.

Zweitens kann man erahnen, dass das eigene Auto für die Deutschen noch lange Zeit eine sehr wichtige Rolle einnehmen wird.

Drittens: Offenbar trauen deutsche Autofahrer ihrem Netzwerk auf Twitter wesentlich mehr als dem Autohändler um die Ecke.

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitätstrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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