REISEN

US-Botschaft empfiehlt Bürgern in Österreich: Geht im Notfall zu McDonald’s!

McDonald's Restaurant
McDonald´s wird in Österreich zur Mini-Botschaft (Foto: McDonald's ®)
geschrieben von Marinela Potor

Das klingt nach einem Aprilscherz, ist aber wahr! Die US-Botschaft hat eine Kooperation mit McDonald’s abgeschlossen. Die Idee: Wenn US-Bürger ein Problem haben, können sie sich im Notfall an die Fastfood-Kette wenden. 

Was ist deine erste Anlaufstelle, wenn du im Ausland deinen Pass verloren hast oder dir wichtige Reisepapiere geklaut wurden? Ganz klar, die nächste Fastfood-Kette!

Es klingt bizarr und es ist auch nicht ganz klar, wer auf diese mcflurry-hafte Idee gekommen ist, aber für US-Reisende in Österreich ist das ganz ernst gemeint.

Ab sofort können sie sich im Notfall an die Mitarbeiter von McDonald’s in ganz Österreich wenden.

Einen Pass und eine Portion Chicken McNuggets, bitte!

Irgendwie möchte man sich ja an der Stelle sämtliche kulturellen Stereotypen zu Amerikanern und ungesunder Ernährung sparen – aber was soll man machen, wenn die US-Botschaft in Österreich offiziell eine Partnerschaft mit McDonald’s verkündet?

Gegenüber dem Independent erklärte Sprecher Wilhelm Baldia, warum es gerade McDonald’s sein musste: Die US-Botschaft habe McDonald’s ausgewählt, weil die „Marke sehr berühmt unter Amerikanern“ sei.

Ah ja! Das wäre in etwa so, wie wenn deutsche Bürger auf Reisen bei Problemen den nächsten Aldi anlaufen könnten. Doch seien wir ehrlich, es gibt wahrscheinlich Schlimmeres, als eine nervige bürokratische Angelegenheit mit ein paar Chicken McNuggets zu verbinden.

Seit dem 15. Mai können US-Bürger in Österreich dieses Angebot rund um die Uhr nutzen. Die McDonald’s-Mitarbeiter können zwar nicht selbst neue Pässe ausstellen, aber sie werden darin ausgebildet, Burgern Bürgern in Not bei konsularischen Angelegenheiten helfen zu können.

Ob es dabei auch eine Portion Pommes gratis gibt, ist nicht bekannt…

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitätstrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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